Ehrlichkeit ist ein fundamentales Gut
Söödschlaswiksche Wäälerferbånd 28-02-2026, 20:26
„Zu verantwortungsvoller Politik gehört, dass man seinen Haushalt realistisch plant. Wir brauchen einen insgesamt ehrlichen Haushaltsentwurf, damit wir die echten Probleme und Prioritäten im Land und für die Menschen angehen können.“
Christian Dirschauer zu TOP 10 - Zurück zu Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit (Drs. 20/4057)
Fast auf den Tag genau vor drei Jahren stand mein geschätzter SSW-Kollege Lars Harms an dieser Stelle und analysierte den vorläufigen Haushaltsabschluss 2022. Er sprach damals von einem „global schwierigen Jahr“, von Verständnis für die Notkredite – aber auch von einer inzwischen „bitter-süßen Tradition“ der Finanzministerin über die vergangenen Jahre, uns zunächst ein sehr düsteres Bild der finanziellen Lage zu malen, um dann schließlich doch unerwartete Steuermehreinnahmen und Überschüsse in hohen dreistelligen Millionenhöhen aus dem Hut zu zaubern.
Wenn wir nun heute, drei Jahre später, über den Antrag der FDP zur „Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit“ diskutieren, dann muss ich feststellen: Das Thema hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Ja, Schleswig-Holstein ist ein Haushaltskonsolidierungsland. Wir spüren noch immer die Nachwirkungen der Pandemie, die Lasten des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und eine Schuldenbremse, die uns wenig Luft zum Atmen lässt. Niemand verkennt, dass die finanzielle Lage ernst ist.
Genau deshalb ist Ehrlichkeit ein so fundamentales Gut, das wir in diesem Hohen Hause haben.
Seit August 2024 sind Sie, Frau Finanzministerin, in Ihrem Amt. Und es sei gesagt, dass ich die Zusammenkünfte von Finanzministerium und Finanzausschuss als stets freundlich, gut vorbereitet und eigentlich auch vertrauensvoll empfinde. Gleichzeitig muss ich nun jedoch auch konstatieren, dass auch Sie eben jene Tradition Ihrer Amtsvorgängerin seitdem fortführen. Zwischen dem Haushaltsentwurf, wie wir ihn ja alle in den Haushaltsberatungen bearbeiten, und dem tatsächlichen Abschluss lagen auch in den vergangenen beiden Jahren jeweils Welten.
Zu verantwortungsvoller Politik gehört jedoch, dass man seinen Haushalt realistisch plant.
Regelmäßig fragt die Opposition im Rahmen der Haushaltsberatungen Haushaltsansätze, Personalansätze und erwartete Steuereinnahmetitel ab. Regelmäßig diskutieren wir, welche Ansätze womöglich zu hoch bzw. zu niedrig angesetzt sind – einige davon werden bereits seit Jahren an der Realität vorbeigeplant und einfach fortgeschrieben.
Dies kann so nicht mehr weitergehen. Denn diese systematische Diskrepanz untergräbt die parlamentarische Kontrolle. Wenn das Budgetrecht des Landtages gewahrt bleiben soll, dann brauchen wir Zahlen, auf die wir uns verlassen können – keine übervorsorglichen Puffer-Haushalte. Diese führen nämlich nur zu Folgendem: Änderungsanträge der Opposition werden als „unrealistisch“ weggebügelt, während die Landesregierung später medienwirksame Überschuss-Meldungen veröffentlichen kann. Dies kann nicht im Sinne unseres fairen parlamentarischen Miteinanders sein.
Daher sage ich in Richtung der FDP: Ja, der Antrag ist berechtigt und der Begründungstext stellt zutreffend dar, wo diese gewaltigen Klüfte herrühren.
Aber – und dieses „Aber“ ist für den SSW entscheidend: Haushaltsklarheit darf kein trojanisches Pferd sein. Wir haben eine sehr feine Antenne dafür, wenn Begriffe wie „Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit“ womöglich als Codewörter für die Forderung nach dem Rotstift benutzt werden.
Lassen Sie mich daher eines unmissverständlich klarstellen: „Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit“ können für den SSW niemals gleichbedeutend sein mit einem Kahlschlag bei den Schwächsten unserer Gesellschaft!
Eine realistische Abbildung der Finanzen ist das Ziel, aber sie darf nicht als Vorwand dienen, um künftige Haushalte insgesamt so auszugestalten, dass sie „sozial kälter“ ausfallen. Kürzungen in den Bereichen Minderheitenpolitik, Soziales, Sport und Kultur sind mit dem SSW auch künftig nicht zu machen!
An dieser Stelle also, fast auf den Tag genau drei Jahre nach der Rede von Lars Harms, auch noch einmal von meiner Seite aus folgende Bitte an die Landesregierung und insbesondere an die Finanzministerin:
Stellen Sie uns bei den nächsten Haushaltsberatungen einen realistischen Haushaltsentwurf vor!
Wir haben durchaus Verständnis für einige schwierig zu kalkulierende Haushaltstitel und größere Posten, aber solch große Diskrepanzen zwischen Entwurf und Abschluss sind nicht länger hinnehmbar. Wir brauchen Zahlen, mit denen wir alle gemeinsam ehrlich weiterarbeiten können, damit wir die echten Probleme und Prioritäten im Land und für die Menschen angehen können.
https://www.ssw.de/themen/ehrlichkeit-ist-ein-fundamentales-gut
La Région Grand Est vient de lancer une vaste campagne publicitaire pour promouvoir son action.
Au-delà du montant engagé, cette campagne pose une question simple : quelle est aujourd’hui la priorité de l’action publique ?
read more..La proposta menorquinista insta el Govern a augmentar les dietes fins a assolir el cost real en un termini de sis mesos i que aquestes siguin pagades en un període inferior als tres mesos
read more..Es ist ein Meilenstein für besseren Gewaltschutz für Frauen in Nordfriesland: Heute hat Sozialministerin Aminata Touré in Husum einen Förderbescheid über rund 670.000 Euro für ein Frauenhaus überreicht. Eine SSW-Initiative aus dem Jahr 2020 trägt damit endlich Früchte.
read more..De terug-naar-werkvoucher van minister Frank Vandenbroucke(Vooruit) blijkt één jaar na lancering een complete mislukking. Hoewel de maatregel‘een paar tienduizend’ langdurig zieken per jaar opnieuw richting werk moest begeleiden, werden tussen 1 april 2025 en 16 maart 2026 slechts 924 vouchers aangevraagd, waarvan amper 188 effectief gebruikt.“Dat is minder dan 0,03 procent van de 585.000 langdurig zieken die vandaag in aanmerking komen”, zegt Vlaams Belang-Kamerlid Ellen Samyn.“Bovendien kan Vandenbroucke niet eens zeggen hoeveel van die mensen effectief terug aan het werk zijn.”
read more..Si terrà sabato 7 marzo alle ore 9.45 presso la Sala polifunzionale “Criscuolo”, in via Veneto 164 a Cussignacco (Udine) l'assemblea del Patto per l'Autonomia. Sarà un momento importante di incontro e confronto: discuteremo insieme dei principali temi al centro del dibattito politico di questi mesi – a partire dalla reintroduzione delle aree vaste e dalle prospettive elettorali – e definiremo la programmazione delle prossime attività.
read more..„Warum soll sich jemand für den Schuldienst interessieren, wenn er oder sie nur von frustrierenden und negativen Erfahrungen hört? Ohne ein vernünftiges Mentoren-System gräbt sich das Ministerium das Wasser für die eigene Kampagne ab: nämlich die Schulen für motivierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger attraktiv zu machen.“
read more..In een uitgebreid gesprek bij VTM Nieuws reageerde minister van Pensioenen Jan Jambon op de commotie rond de recente pensioenhervorming. Hij verzette zich met klem tegen de bewering dat de maatregelen specifiek vrouwen zouden viseren en benadrukte de noodzaak om ons pensioensysteem voor de toekomst veilig te stellen.
read more..Luis Campos defiende que el Archipiélago necesita un gobierno “valiente, que gestione para la mayoría social y no para sostener una propuesta “sin horizonte”
read more..Przed kilkunastu laty nasze stowarzyszenie zainicjowało społeczną akcję na rzecz odzyskania figury Śpiącego lwa, odlanej według projektu Theodora Kalidego, wywiezionej po wojnie z Bytomia do Warszawy.
read more..