Die Versorgungsrechte von Frauen werden mit Füßen getreten

Söödschlaswiksche Wäälerferbånd 28-02-2026, 03:28 social, minorities

„Wenn das stationäre Angebot vom bestehenden Träger nicht gewährleistet wird, muss das Land einspringen.“

Christian Dirschauer TOP 15 - Frauen nicht allein lassen – ausreichend Angebote für Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg sicherstellen (Drs. 20/4077)

Wenn ein Schwangerschaftsabbruch unsachgemäß durchgeführt wird, ist das ein enormes Risiko für die Gesundheit und das Leben der Schwangeren. Die Gebärmutter kann perforiert werden, so dass die Schwangere verblutet. Auch Bauchfell- oder Eileiterentzündungen durch Infektionen können schlimme Folgen haben. In den Ländern, in denen der Schwangerschaftsabbruch illegal ist, wie beispielsweise in Polen, treten genau diese Komplikationen vermehrt auf. Das ist ein schlimmer Rückschritt. Wir leben in einer Zeit, in der medizinische Eingriffe immer sicherer werden und das Risiko permanent sinkt – aber beim Schwangerschaftsabbruch scheinen wir genau in eine andere Richtung zu gehen.
Darum ist die gesetzliche Verpflichtung zentral! Der Bund hat die Länder im Schwangerschaftskonfliktgesetz verpflichtet, Abbrüche sicherzustellen und Schwangere in einer Konfliktsituation nicht allein zu lassen. Ich möchte es an dieser Stelle noch einmal klipp und klar sagen: dieser Sicherstellungsauftrag ist keine freiwillige Leistung, kein nice-to-have, sondern eine eindeutige, gesetzliche Pflicht.
Was wir aber derzeit erleben, ist eine doppelte Verletzung des Sicherstellungsauftrages: Erstens gibt es keine stationäre Versorgung mehr in Flensburg. Das Angebot ambulant-operativer Abbrüche in der Diako endet mit dem Trägerwechsel am 1. März. Zweitens reduziert sich laufend das ambulante Angebot, weil viele Frauenärztinnen und Frauenärzte in Rente gehen. Es besteht also kein ausreichendes ambulantes Angebot in Flensburg, so dass viele Betroffene für den Schwangerschaftsabbruch nach Schleswig, Kiel oder Hamburg reisen müssen. Damit wird der gesetzlich geforderte ungehinderte Zugang ad absurdum gestellt. Die Versorgungsrechte von Frauen werden mit Füßen getreten.
Die Versorgungslücke wurde vielfach festgestellt, zuletzt in einer gründlichen Untersuchung, die die Stadt Flensburg durchgeführt hat.
Diese Tatsachen sind nicht neu. Alles das, was ich eben angeführt habe, ist sattsam bekannt. Wir haben im Plenum und in den Ausschüssen das Problem klar benannt.
Die Landesregierung hat diese Tatsachen aber komplett ignoriert. Mit dem Verweis auf die geringe Zahl der Fälle hat man in Kieler Ministeriumsbüros den betroffenen Frauen ihre gesetzlich verankerten Rechte verwehrt. Die Botschaft war: die Frauen sollen sich nicht so anstellen angesichts des wunderschönen, modernen Neubaus, der die neuesten medizinischen Standards umsetzen wird. Der Sicherstellungsauftrag wurde bewusst kleingeredet, weil man es sich nicht mit dem Träger verderben wollte, und ein Prestigeprojekt nicht gefährden wollte. Die Frauen wurden als lästige und letztlich zu vernachlässigende Störfaktoren eingeordnet. Menschen, die sich in der Region Sorgen um eine adäquate Versorgung machen, wurden mit Statistiken abgewimmelt.
Schwangere in einer Konfliktsituation sollen nun das Ignorieren des Sicherstellungsauftrags des Landes ausbaden; betroffene Frauen nehmen lange Anfahrtswege in Kauf, was eine erhebliche zusätzliche Belastung darstellt. Frauen, die kaum oder gar kein Deutsch sprechen, werden auf die Reise geschickt, ohne dass sie unterstützt werden. Der Sozialstaat, der sich verpflichtet, die Schwachen zu unterstützen, versagt an dieser Stelle auf ganzer Linie.
Damit wollen wir es nicht bewenden lassen.
Der Sicherstellungsauftrag des Landes Schleswig-Holstein kommt genau jetzt zum Tragen. Wenn das Angebot vom bestehenden Träger nicht gewährleistet wird, muss das Land einspringen. Genau für diesen Fall ist die Regelung in das Schwangerschaftskonflikt-Gesetz aufgenommen worden; um nämlich einer allmählichen Aushöhlung entgegenzuwirken. Bislang ist diese Landesregierung uns eine Antwort schuldig geblieben.

https://www.ssw.de/themen/die-versorgungsrechte-von-frauen-werden-mit-fuessen-getreten

Related News

De syndicale acties van de loodsen zetten de Vlaamse havens verder onder druk. Dat blijkt uit cijfers die Vlaams Parlementslid Tomas Roggeman heeft opgevraagd bij Vlaams minister van Havens Annick De Ridder. Vorig jaar liepen zo 703 schepen vertraging op als gevolg van syndicale acties. Dat is meer dan 3 keer zoveel als de 5 jaar voordien samen. 

read more..

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Alpenregion

INNSBRUCK – Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fand in Innsbruck das 28. Alpenregionstreffen der Schützen statt. Mehr als 12.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikanten und Gäste aus ganz Tirol und Bayern waren in die Landeshauptstadt Tirols gekommen.

read more..

Al ple del Secretariat Nacional, celebrat aquest dissabte a Reus, s’han aprovat les comissions per al nou mandat 2026-2028 i també els coordinadors respectius. S’hi han elegit els responsables de les diferents comissions de treball, entre les quals Mobilització, Accions al Territori, Internacional o Incidència Política. El clima ha estat de consens i de voluntat de reforçar l’Assemblea com a eina de mobilització per lluitar per la independència.

read more..

Uit cijfers uit de Gentse gemeenteraad blijkt dat buitenlandse overtreders van lage-emissiezones(LEZ) massaal hun boetes ontlopen. Vlaams Parlementslid Bart Claes(Vlaams Belang) hekelt het systeem:“Van de bijna 45 miljoen euro aan boetes voor buitenlandse nummerplaten wordt amper 14 procent geïnd. Uiteindelijk blijft nog geen 8 procent over voor de stadskas. Dit is wraakroepend tegenover de Vlamingen die wél betalen.” Zo bedraagt de inning bij Duitse overtreders bijvoorbeeld amper 6 procent.

read more..

La situació de l’habitatge avui és insostenible. Càritas ho alertava fa poc: cada vegada atén més persones que viuen en un menjador, dormen en una llitera a la cuina o comparteixen espai amb la rentadora. Mentrestant, la rendibilitat del negoci immobiliari va assolir el seu màxim històric, un 32,7%, el tercer trimestre de l’any passat. Aquesta contradicció és la realitat del 2026. I no hem arribat aquí de la nit al dia: és el resultat d’anys en què l’habitatge s’ha transformat en un actiu financer, mentre la política no ha sabut –o no ha volgut– posar-hi límits.

read more..

„Von der Heimat musste ich gehen, zu meiner Heimaterde kehre ich zurück.“

MÜHLEN IN TAUFERS – Am Samstag, dem 28. Februar 2026, wurde der Freiheitskämpfer Siegfried Steger unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und begleitet von über 1.000 Schützen und Marketenderinnen zur letzten Ruhe im Herrn geleitet.

read more..

Rodil tacha de “indecente” que a “grande medida no medio dun conflito bélico” sexa promocionar Galiza como “refuxio turístico de tranquilidade”

O Bloque defenderá no Debate do Estado da Nación a súa alternativa a un goberno de Rueda que sofre o ‘síndrome de Monte Pío’ e non dá solucións

read more..

Verónica Villagrasa será la secretaria general de CHA. La Asambleya Nazional Extraordinaria de Chunta Aragonesista (CHA) ha elegido hoy, en Alcañiz, a Jorge Pueyo como nuevo presidente de la formación, con el apoyo del 63% de las personas delegadas en la Asambleya.

read more..

De koehandel tussen de partijen van de Regering-De Wever rond de overbevolking in de gevangenissen heeft geleid tot een zoveelstestinkende kameel.“Hettoekennen van een enkelbandregime voorcriminelen die nog18 maanden in de cel zouden moeten zitten, dat zijn onaanvaardbare Paas-solden”, zo stelt Barbara Pas, Kamerfractievoorzitter van het Vlaams Belang.“De veiligheid binnen de gevangenissen verbeteren doe je niet door de onveiligheid buiten de gevangenismuren te verhogen.”

read more..
Calendar
«July 2026»
MonTueWedThuFriSatSun
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031