Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein
Söödschlaswiksche Wäälerferbånd 8-05-2026, 10:06 international
Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
„Der Krieg im Nahen Osten ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Er entwickelt sich zunehmend auch zu einer wirtschaftlichen Belastungsprobe für Europa - und damit unmittelbar für Schleswig-Holstein. Wenn Energieinfrastruktur zerstört wird, Handelsrouten blockiert sind und die Straße von Hormus zum geopolitischen Druckmittel wird, dann spüren das auch Unternehmen, Pendlerinnen und Pendler sowie Familien hier im Norden.
Der Konflikt hat längst Auswirkungen auf Energiepreise, Lieferketten und den Welthandel. Besonders problematisch ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, über die ein signifikanter Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft. Internationale Institute und Ökonomen warnen inzwischen vor dauerhaft höheren Öl- und Gaspreisen, steigender Inflation und zusätzlichen Belastungen für Industrie, Landwirtschaft und Verbraucher.
Gerade Schleswig-Holstein ist als maritimer Wirtschaftsstandort besonders verwundbar. Unsere Häfen, unsere Logistikbranche und viele mittelständische Unternehmen hängen von stabilen Handelswegen und kalkulierbaren Transportkosten ab. Wenn Frachtrouten ausfallen oder sich massiv verteuern, ist das keine abstrakte Weltpolitik mehr, sondern ein harter Kostenfaktor für die Wirtschaft vor Ort.
Besonders besorgniserregend sind zudem die Folgen für Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft. Steigende Energiepreise verteuern nicht nur Transport und Produktion, sondern auch Düngemittel und wichtige Agrarrohstoffe. Das trifft ein Land wie Schleswig-Holstein besonders stark, weil die Ernährungswirtschaft hier eine überdurchschnittlich große Rolle spielt.
Die Menschen merken diese Krise längst im Alltag. Höhere Spritpreise, steigende Heizkosten und teurere Lebensmittel treffen vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Für viele Haushalte summieren sich die Mehrkosten inzwischen auf mehrere hundert Euro im Monat. Deshalb darf sich die Politik nicht darauf beschränken, die Entwicklung nur zu beobachten.
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft rechnet inzwischen selbst bei einem vergleichsweise moderaten Verlauf des Konflikts mit steigender Inflation und deutlich schwächerem Wachstum.
Was wir jetzt brauchen, ist eine aktive Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik statt reiner Krisenverwaltung. Wir müssen die regionale Wertschöpfung stärken, unsere Infrastruktur widerstandsfähiger machen und den Mittelstand gezielt unterstützen. Alles andere würde nicht nur unserer wirtschaftlichen Stärke schaden, sondern auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn auch die soziale Dimension der Krise dürfen wir nicht aus im Blick verlieren.
Mit Blick auf die deutsch-dänische Grenzregion kommen regionaler Wirtschaftsförderung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit eine besondere Bedeutung zu. Denn gerade die Grenzregion zeigt, wie wichtig starke regionale Wirtschaftskreisläufe und verlässliche Infrastruktur sind. Diese Resilienz brauchen wir künftig in ganz Schleswig-Holstein."
https://www.ssw.de/themen/krieg-in-nahost-trifft-auch-schleswig-holstein
‘Dit kin dochs net wier wêze?’ Dat is de earste reaksje fan de FNP Steatefraksje op it nijs dat de ynwenners fan Ternaard en Wierum gjin gebrûk mear meitsje kinne fan it Waad. Fan ‘e wike waard bekend dat sûnder oerlis mei de bewenners grutte stikken fan harren ‘eftertún’ tenei ferbean gebiet binne. De fraksje stelt woansdei 15 april mûnlinge fragen oer de kwestje oan it kolleezje fan Deputearre Steaten.
read more..Bayern ist einer der stärksten Wirtschafts- und Industriestandorte Europas. Doch immer mehr richtungsweisende Entscheidungen werden in Berlin getroffen – oft am Bedarf der heimischen Wirtschaft und der Kommunen vorbei.
read more..Esquerra situa com a “primer repte” del Consorci fer realitat l’eix orbital ferroviari per unir Vilanova i la Geltrú, Vilafranca del Penedès, Martorell, Terrassa, Sabadell, Granollers i Mataró sense passar per Barcelona
read more..Con motivo de la celebración del 23 de abril, Día Nacional de Aragón, la Fundación Aragonesista Chesús Bernal vinculada a Chunta Aragonesista, hace pública la concesión del galardón en esta ya su vigésima edición, a Jorge Usón, merecido por su gran trabajo como artista polifacético, por su brillante trayectoria profesional y personal, y su vinculación con Aragón en Madrid.
read more..![]()
A eurodeputada do BNG subliña que as rías galegas son espazos de biodiversidade únicos no mundo que deben ser especialmente protexidas
read more..La formació menorquinista reclama una OSP amb preus topats i acusa les institucions governades pels dos partits de deixar “orfes” els menorquins
read more..„Der Schutz vor Gewalt scheitert in Flensburg immer öfter an der Wohnungsnot. Da Betroffene kaum eigenen Wohnraum finden, bleiben sie länger im Frauenhaus, wodurch Plätze für akute Notfälle blockiert werden."
read more..Néstor Rego Candamil defenderá unha iniciativa para destinar os recursos públicos a servizos públicos, políticas sociais e sectores estratéxicos fronte á “escalada belicista” impulsada pola OTAN e a UE
“Hai que escoller, e o BNG escolle a protección social, os servizos públicos, o emprego, a vivenda e o desenvolvemento económico frente ás armas e ao militarismo” di Rego
read more..El portaveu de Junts al Senat acusa el Govern espanyol d’haver provocat una “asfíxia premeditada” de Catalunya i denuncia que la normalitat al país és la “no mobilitat”
read more..