Der Staat als Computer – warum manche Maschinen überholt sind.
Freie Bayern 9-05-2026, 10:49 independence, politics
Der Computer namens Deutschland läuft seit Jahrzehnten auf demselben Kernel.
Die Verfassung: solide geschrieben, 1949. Für eine Welt ohne Internet, ohne Klimadebatte, ohne Masseneinwanderung, ohne globale Lieferketten. Was damals State of the Art war, ist heute Legacy-Code. Niemand versteht mehr alles. Niemand will es anfassen. Wer es anfassen will, scheitert an tausend Sonderfällen, die über die Jahrzehnte hineingepatcht wurden.
Gesetze sind Programmcode. Und dieser Code ist aufgebläht, widersprüchlich, voller veralteter Routinen, die eigentlich längst ersetzt gehörten. Aber niemand traut sich. Zu komplex. Zu viele Abhängigkeiten.
Die Behörden laufen als Hintergrundprozesse.
Sie fressen Ressourcen. Sie reagieren langsam. Manchmal gar nicht. Der Nutzer — wir Bürger — merken es meist nur, wenn etwas nicht funktioniert. Oder wenn wir die Rechnung für den Strom bekommen. Steuern sind der Strom, der das Ganze am Laufen hält. Mehr Strom bedeutet nicht automatisch mehr Leistung. Manchmal läuft das System einfach heißer. Und langsamer.
Die Bürokratie ist das Interface. Und dieses Interface ist das schlechteste, das man sich vorstellen kann. Kein Designer hätte es so gebaut. Es ist gewachsen. Unkontrolliert. Formular nach Formular. Wartezeit nach Wartezeit. RAM-Verbrauch ohne Ende und das System wird trotzdem nicht stabiler und schon gar nicht effizienter.
Lobbyisten sind externe Plugins.
Manche verbessern tatsächlich etwas. Die meisten verlangsamen aber das System. Einige öffnen Hintertüren. Korruption ist Malware: sie tarnt sich als normaler Prozess, stiehlt Ressourcen, und wenn man sie wirklich mal entdeckt, hat sie sich längst tief ins System gefressen.
Die Medien sind das GUI, die Benutzeroberfläche. Die meisten Bürger sehen nie den Code. Nur Schlagzeilen. Debatten. Bilder. Eine Oberfläche, die manchmal nichts mehr mit dem zu tun hat, was darunter läuft. Manchmal ist sie manipuliert. Die häufige Propaganda ist ein gefälschtes GUI: es sieht aus wie Realität. Es ist aber eine Simulation.
Demokratie ist ein Mehrbenutzer-System.
Demokratie. Langsam. Oft nervig. Aber robust. Kein Single Point of Failure. Wenn ein Nutzer Fehler macht, läuft das System trotzdem weiter. Autoritäre Systeme sind das Gegenteil: Admin-Rechte ohne Kontrolle, einem Einzigen oder nur ganz Wenigen. Schnelle Entscheidungen. Aber wenn diese falsch sind, gib´s kein Backup. Kein Rollback. Totalausfall.
Föderalismus wäre das richtige Modell: ein verteiltes Netzwerk. Jeder Knoten trägt Verantwortung. Kein zentraler Server, der alles regelt und doch alles blockiert, wenn er überlastet ist.
Wahlen sind Software-Updates.
Alle vier Jahre. Versprochen wird viel. Meistens passiert: ein neuer Skin, ein neuer Anstrich. Dasselbe System darunter. Manchmal ein neues Feature, das keiner wollte. Manchmal ein Patch, der drei neue Bugs erzeugt.
Wir Bürger haben die Reset-Taste schon einige Male gedrückt.
2005.
2009.
2013.
2017.
2021.
2025.
Das Ding läuft immer noch nicht besser.
Schlimmer noch: Es hat ein Eigenleben entwickelt. Es optimiert sich nicht mehr für den Nutzer. Es optimiert sich für sich selbst. Für seine Prozesse. Seine Hintergrundprogramme. Seine Abhängigkeiten. Der Bürger ist nicht mehr der Nutzer. Er ist das Peripheriegerät, das Daten und Strom liefert.
Irgendwann stellt sich die Frage, die kein IT-Techniker gerne stellt, aber jeder ehrliche Anwender irgendwann stellen muss:
Ist das System noch zu retten? Oder ist es Zeit, es aufzugeben?
Nicht patchen. Nicht neu installieren. Nicht das zwanzigste Update aufspielen, das wieder nichts grundlegend ändert.
Einen neuen kaufen und den Alten einfach verschenken – abgeben.
Bayern hätte alles, was ein funktionierendes System braucht:
Eine starke Wirtschaft. Eine eigene Rechtstradition. Eine Identität, die älter ist als die Bundesrepublik. Eine Bevölkerung, die Leistung kennt und Verantwortung nicht scheut. Einen Freistaat, der im Namen schon trägt.
Die Hardware ist gut. Die Nutzer sind gut. Das Problem ist die Software und die kommt zu einem erheblichen Teil von außen.
Ein unabhängiges Bayern wäre kein Neustart ins Ungewisse.
Es wäre ein System, das endlich so konfiguriert werden kann, wie es seinen Nutzern dient. Nicht Berlin. Nicht Brüssel. Sondern Bayern!
Schnell. Klar. Selbstbestimmt.
Shut down. Reboot. Fresh install.
https://www.freie.bayern/standpunkte/der-staat-als-computer-warum-manche-maschinen-ueberholt-sind/
Zum Beschluss des Bundestages, die Planung für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahn voranzubringen, erklärt die wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
„Berlin beschließt Planung und sagt im selben Atemzug, dass dafür auf Jahre kein Geld da ist. Das hilft niemandem, der täglich auf dieser Strecke unterwegs ist.
O deputado do BNG defendeu no Parlamento unha iniciativa para que a Xunta inicie negociacións coa UE co obxectivo de recuperar a titularidade
read more..22 febbraio 2026
Buona domenica Amici,
benvenuti al dodicesimo appuntamento settimanale con la newsletter della Lega, per tenervi aggiornati sull’attività del nostro movimento e sui risultati concreti ottenuti grazie al nostro lavoro al Governo, in Parlamento, in Europa e sui territori.
read more..El Primer de Maig és el dia del treball i els catalans ens hi sentim sempre interpel·lats. El treball ha estat i continua sent el nostre factor principal de realització individual i col·lectiva, de progrés i benestar i, així com ho ha estat sempre, el factor determinant de la cohesió i consistència col·lectiva.
read more..Azcón no convocó elecciones anticipadas en diciembre porque no hubiese presupuestos, pues tenía la oferta tanto de Vox como de PSOE para negociar: lo hizo porque Feijoo ha diseñado un calendario electoral para desgastar al PSOE, en las que incluye tanto las Extremeñas como las Aragonesas o las de CyL. De otro lado Abascal exige una negociación única, en bloque, de las tres investiduras, por tanto, o bien Feijoo se pliega a las demandas de Abascal o bien habrá repetición electoral en julio: Aragón, votando a partidos centralistas, pone nuestro futuro en manos de la Villa y Corte.
read more..Naar aanleiding van de Week van Duaal Leren(9-13 februari 2026) ondervroeg Vlaams Parlementslid Kristof Slagmulder(Vlaams Belang) minister van Onderwijs Zuhal Demir(N-VA) over de concrete inspanningen en resultaten van deze campagne. Uit het antwoord blijkt dat de Vlaamse overheid inzet op promotie en ondersteuning, maar dat de impact voorlopig beperkt blijft. Zo steeg het aantal geregistreerde initiatieven wel van 27 naar 70, maar blijft de zichtbaarheid van duaal leren bijzonder beperkt.“Duaal leren is cruciaal voor onze arbeidsmarkt en voor jongeren met praktische talenten, maar krijgt nog altijd niet de plaats die het verdient”, zegt Slagmulder.
read more..In keinem demokratischen Land gibt es einen ähnlichen Inlandsgeheimdienst wie in Deutschland, den Verfassungsschutz. Warum brauchen wir ihn dann in Deutschland?
read more..Los concejales de Chunta Aragonesista (CHA) en el Ayuntamiento de Borja, Mamen Chamorro y Julio Andía, han mostrado su satisfacción por la decisión del Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible de someter a información pública el proyecto, y han agradecido el trabajo de Jorge Pueyo, diputado de CHA en el Congreso.
read more..Idag firar vi Ålands flaggas dag en stark symbol för frihet, samhörighet och kärleken till vår ö.
read more..Calendar
| Mon | Tue | Wed | Thu | Fri | Sat | Sun |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||