Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln
Söödschlaswiksche Wäälerferbånd 8-05-2026, 22:20
„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“
Sybilla Nitsch zu TOP 3 - Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten -
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Ladenöffnungszeitengesetzes (Drs. 20/2133; 20/3750; 20/4422)
Sonntage in Schleswig-Holstein sehen heute oft anders aus als noch vor einigen Jahren.
Viele Menschen sind unterwegs, kommen von Reisen zurück, besuchen Familie oder verbringen den Tag flexibel zwischen Arbeit, Freizeit und Alltag.
Gleichzeitig haben sich auch die Möglichkeiten des Einkaufens verändert. Digitale und automatisierte Konzepte von Läden nehmen zu und werden vielerorts bereits selbstverständlich genutzt.
Trotzdem endet der Sonntag beim Thema Nahversorgung bislang häufig an verschlossenen Türen. Genau darum geht es bei dem Gesetzentwurf zu den Ladenöffnungszeiten der FDP sowie – zumindest teilweise – bei einem weiteren Entwurf der Regierungskoalition.
Es geht darum, kleinere, personallose Märkte künftig auch sonntags öffnen zu dürfen. „Klein“ bedeutet dabei: eine Verkaufsfläche von weniger als 350 Quadratmetern in Orten mit bis zu 2.500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Am Sonntag darf dort kein Personal eingesetzt werden, an den übrigen Tagen selbstverständlich schon.
Für mich ist jedoch nicht nachvollziehbar, wie Sie auf diese starre Begrenzung der Verkaufsfläche und der Einwohnerzahl kommen. Gerade die Anhörung hat die Begründung dieser Grenzwerte nicht bestätigt. Es wurde deutlich, dass es für die Schwellen von 350 Quadratmetern beziehungsweise 2.500 Einwohnerinnen und Einwohnern keine belastbare fachliche Grundlage gibt. Warum genau diese Zahlen entscheidend sein sollen, bleibt offen.
In ihren Argumentationen haben Sie die Verfassungskonformität angeführt. Doch die Anzuhörenden haben die Ladengröße oder die Einwohnerzahl gar nicht so aktiv ins Feld geführt, wie Sie es darstellen.
Deshalb unterstützen wir ausdrücklich den vorliegenden Änderungsantrag. Künftig soll nicht mehr zwischen „Kleinstsupermärkten“ und anderen personallosen Märkten unterschieden werden. Die Begrenzung der Verkaufsfläche soll entfallen, ebenso die Beschränkung auf Gemeinden mit bis zu 2.500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der Gemeindetag hatte hier die Grenze von 400 Quadratmetern gefordert in Kommunen mit bis zu 3000 Einwohnern, um auch bestehende Angebote zu sichern.
Entscheidend soll allein sein, dass es sich um personallose Verkaufsstellen handelt, in denen an Sonn- und Feiertagen kein Verkaufspersonal eingesetzt wird und lediglich Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs angeboten werden. Das halten wir für den deutlich sachgerechteren Ansatz. Wir hätten uns gewünscht, dass zumindest eine Annäherung an den Vorschlag des Gemeindetages gekommen wäre.
Denn es gibt im Land bereits funktionierende Beispiele größerer automatisierter Märkte. Genannt wurde in der Anhörung beispielhaft Hemmingstedt. Dort wurde sogar eine öffentliche Petition gezeichnet, weil die Menschen vor Ort befürchten, dass ihr Markt jetzt schließen muss. Dort zeigt sich, dass solche Konzepte nicht nur in sehr kleinen Gemeinden funktionieren können.
Aber Sie als Regierungsfraktionen liefern keine Antworten. Sie beschreiben, wie intensiv Sie im Austausch gewesen wären. Aber ich sage Ihnen: Es überzeugt die Menschen vor Ort nicht, wenn am Ende der Handlungswille fehlt. Als Sprecher der Koalitionsfraktionen wollten Sie nicht einmal prüfen, ob für bestehende Läden Ausnahmeregelungen möglich sind. Entscheidend ist nicht die Quadratmeterzahl oder die Einwohnergrenze, sondern ob ein Angebot vor Ort tatsächlich gebraucht und angenommen wird.
Die Anpassungen im Gesetz, etwa die Neuregelungen für Hofläden und Markttreffs, begrüßen wir. Im Kern handelt es sich dabei weniger um tiefgreifende Veränderungen als vielmehr um eine Erweiterung bestehender Möglichkeiten.
Schließlich gibt es schon heute zahlreiche Ausnahmen: in Badeorten, im Grenzhandel, an großen Bahnhöfen oder durch die begrenzte Zahl verkaufsoffener Sonntage in den Gemeinden. In gewisser Weise ist der Sonntagseinkauf also bereits Realität. Diese Möglichkeiten werden nun lediglich ausgeweitet.
Als SSW tragen wir diesen pragmatischen Weg mit, da er den Alltag vieler Menschen einfacher macht. Wichtig ist für uns aber auch, die Erwartungen realistisch zu halten. Dieses Gesetz wird den ländlichen Raum nicht grundlegend verändern. Es schafft keine Wunderlösung gegen Strukturprobleme. Aber es kann dort, wo entsprechende Konzepte bereits funktionieren oder entstehen, eine sinnvolle Ergänzung sein.
https://www.ssw.de/themen/sonntagseinkauf-pragmatisch-weiterentwickeln
Het Vlaams Belang deelt de bezorgdheden van de mensen die vandaag in Brussel op straat komen tegen het asociale beleid van de regering-De Wever.“De belastingdruk stijgt, de begroting is niet op orde, de staatsschuld loopt op en er is meer armoederisico”, stelde voorzitter Tom Van Grieken in het Radio 1-programma De Ochtend.“Een ander en socialer beleid is zeker mogelijk, maar dan moeten er een aantal heilige huisjes sneuvelen, en moet er bespaard worden op de migratiefactuur, de EU-factuur en de communautaire factuur.”
read more..Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden wir in ein paar Jahren nicht mehr darüber diskutieren, wie wir die Förde entwickeln – sondern darüber, was wir alles verloren haben.
read more..El CIEMEN – Centre Internacional Escarré per a les Minories Ètniques i les Nacions ha posat en marxa una campanya solidària de recaptació de fons per donar suport humanitari a la població kurda de Síria, greument afectada per la violència armada, el desplaçament forçat i una política de persecució i neteja ètnica, especialment a Rojava al nord-est de Síria.
read more..„Es ist mir unbegreiflich, wie die Bundesregierung in der aktuellen globalen Situation glauben kann, dass es richtig und vernünftig ist, verstärkt auf fossile Gaskraftwerke zu setzen, statt konsequent den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Es sind die dezentralen natürlichen Energiequellen, die uns unabhängig machen von anderen Staaten. Es sind die erneuerbaren Energien, die die Energiepreise senken.“
Dr. Michael Schunck zu TOP 36 - Fortführung der Förderung von kleinen Solaranlagen (Drs. 20/4376)
In the village of Brod, in the municipality of Dragash, at Kosovo’s rugged south-western tip, there are cafés where men while away the hours. In one of them, Sinan, 38, who has lived in Belgium for more than two decades, and Semin, 23, who will soon emigrate to Germany, lament the lack of employment opportunities. They criticise politicians and patronage networks, and regret that, in the face of a system that suffocates hope, young people have no option but to leave – taking with them the future of their community.
read more..Zur Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichtes im Streit um die Kosten der Altlastensanierung am Wikingeck in Schleswig erklärt der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler:
"Gerichte entscheiden über Rechtsfragen, aber politische Verantwortung verschwindet dadurch nicht. Dass der Bund sich hier auf diese Weise aus der Verantwortung stiehlt, ist unerhört. Klar ist auch: Dieses Geld wird dem Kreis jetzt an anderer Stelle fehlen, mit absehbaren Folgen für die Region. Wer Kommunen strukturell unterfinanziert und sie bei akuten Problemen allein lässt, darf sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet. Für mich ist klar: So darf man mit Kommunen nicht umgehen."
Tijdige detectie van chronische darm- en spijsverteringsproblemen is cruciaal om in een vroeg stadium te kunnen ingrijpen en erger te voorkomen. De noodzakelijke detectietest bij de huisarts wordt evenwel niet terugbetaald. Nochtans wordt diezelfde test bij de specialist - waar het vaak lang wachten is op een afspraak - wél terugbetaald.“Als we patiënten goed willen helpen en de gezondheidszorg betaalbaar willen houden, dan is vroege detectie onmisbaar”, stelt Kamerlid Katleen Bury.“Het is dan ook onlogisch dat diezelfde test bij de huisarts niet wordt terugbetaald maar bij de specialist wel”. Het Vlaams Belang roept minister van Volksgezondheid Frank Vandenbroucke(Vooruit) op om deze terugbetaling gelijk te schakelen.
read more..Tomorrow, the people of Wales can seize the chance to vote for a party and a First Minister ready and willing to serve the people of Wales and always stand up for the national interest Plaid Cymru leader Rhun ap Iorwerth has said.
read more..Alcaldes i regidors d’arreu del país qüestionen la proposta del mapa d’implantació d’energies renovables del govern de la Generalitat i demanen un paper actiu dels ajuntaments en un pla que marcarà el futur energètic del territori.
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