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<title>Südtiroler Schützenbund - Sapienti sat</title>
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<title>Fahnenhissung bei der Dornenkrone am Timmelsjoch</title>
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<pubDate>Sun, 31 May 2026 10:25:22 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Schützen und Bürgermeister setzen gemeinsames Zeichen an der Unrechtsgrenze</h2> <p><b>TIMMELSJOCH – Bei der Dornenkrone am Timmelsjoch fand heute eine schlichte, aber symbolträchtige Fahnenhissung statt. Die drei Landeskommandanten der Schützenbünde, Mjr. Christoph Schmid für den Südtiroler Schützenbund, Mjr. Thomas Saurer für den Bund der Tiroler Schützenkompanien und Mjr. Enzo Cestari für den Welschtiroler Schützenbund, trafen sich dabei gemeinsam mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden.</b></p> <div> <p>An der Feier nahmen der Bürgermeister von Sölden, Ernst Schöpf, der Bürgermeister von Moos in Passeier, Stefan Illmer, sowie der Bürgermeister von St. Leonhard in Passeier, Robert Tschöll, teil. Ebenfalls mit dabei waren die Bataillonskommandanten Simon Klotz vom Bataillon Ötztal und Artur Oberprantacher vom Bataillon Passeier. Gemeinsam wurden bei der Dornenkrone die Tiroler Fahne sowie die Fahnen der Schützenbataillone gehisst – als sichtbares Zeichen der Verbundenheit über die heutige Unrechtsgrenze hinweg.</p> <p>Die Dornenkrone am Timmelsjoch wurde am 21. September 2024 feierlich eingeweiht und steht seither als Mahnmal für die Teilung Tirols, aber auch als Zeichen des Zusammenhalts innerhalb der historischen Landesteile. Gerade am Timmelsjoch, an einer Grenze, die Tirol bis heute trennt, erhält dieses Symbol eine besondere Bedeutung.</p> <div> <div> <div>Im Bild von links: BGf. Mjr. Egon Zemmer, BM Stefan Illmer, BM Ernst Schöpf, BM Robert Tschöll, BKdt. Artur Oberprantacher, Obm. Basilius Praxmarer, LKdt. Mjr. Thomas Saurer, LKdt. Mjr. Enzo Cestari, LKdt. Mjr. Christoph Schmid und BKdt. Simon Klotz.</div> </div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Im Rahmen der heutigen Zusammenkunft wurden auch kleine Erinnerungsgeschenke überreicht. Die Bürgermeister Ernst Schöpf, Stefan Illmer und Robert Tschöll erhielten jeweils ein Bild der Dornenkrone. Ebenso wurden der Obmann der Timmeltalalpe, Basilius Praxmarer, sowie der Projektleiter Artur Oberprantacher von der Firma Metall Projekt mit einem Bild der Dornenkrone bedacht.</p> <p>Mit dieser Geste dankte der Verband Tiroler Schützen allen Beteiligten, die zur Verwirklichung dieses besonderen Projektes beigetragen haben. Ohne das Zusammenwirken der Gemeinden, der Schützenbataillone, der Grundeigentümer und der ausführenden Betriebe wäre die Errichtung der Dornenkrone an der Unrechtsgrenze mitten in Tirol nicht möglich gewesen.</p> </div> </div> <div></div> <div></div> <div> <div> <p>Landeskommandant Christoph Schmid betonte im Namen der drei Schützenbünde die Bedeutung des gemeinsamen Auftretens:</p> <blockquote> <p>„Die Dornenkrone erinnert uns daran, dass Tirol durch eine Grenze geteilt wurde. Zugleich zeigt sie aber, dass unsere Verbundenheit stärker ist als jede Grenzlinie. Die heutige Fahnenhissung ist ein schlichtes, aber deutliches Zeichen des Zusammenhalts.“</p> </blockquote> <p>Die drei Landeskommandanten dankten den Bürgermeistern und allen Unterstützern für ihre Bereitschaft, dieses Projekt mitzutragen und den Ort der Dornenkrone weiterhin als Zeichen der Erinnerung, der Verantwortung und der Tiroler Zusammengehörigkeit sichtbar zu halten.</p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/30/fahnenhissung-bei-der-dornenkrone-am-timmelsjoch/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/30/fahnenhissung-bei-der-dornenkrone-am-timmelsjoch/</a></p> </div> </div> </div>]]></content:encoded>
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<title>Verwaltungsstrafe gegen TIROL-Schriftzug: Urteil am 14. Oktober</title>
<link>https://republics.blog/1481-verwaltungsstrafe-gegen-tirol-schriftzug-urteil-am-14-oktober.html</link>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 16:01:22 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <h2>Friedensgericht Brixen verhandelte Rekurs gegen Strafe – Verteidigung rügt Eingriff in die Meinungsfreiheit und Missachtung der Sprachbestimmungen</h2> <p><b>BRIXEN/VINTL – Am heutigen Mittwoch, den 27. Mai 2026, fand vor dem Friedensgericht Brixen die Erstverhandlung im Verfahren gegen die verhängte Verwaltungsstrafe wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf einer privaten Wiese in Vintl statt. Das Urteil soll am 14. Oktober 2026 um 11.45 Uhr verkündet werden.</b></p> <p>Rechtsanwalt Nicola Canestrini bekräftigte vor Gericht die zentralen Einwände, die bereits im Rekurs vorgebracht worden waren. Im Mittelpunkt stehen der mögliche Missbrauch der Straßenverkehrsordnung zur indirekten Einschränkung der Meinungsfreiheit sowie die problematische Anwendung von Normen, die eigentlich dem Schutz der Verkehrssicherheit dienen sollen, im konkreten Fall aber zur Sanktionierung einer identitären und kulturellen Ausdrucksform herangezogen wurden.</p> <p>Besonders kritisch bewertete die Verteidigung zudem, dass das Regierungskommissariat seine Einlassungsschrift weitgehend auf Italienisch verfasst hatte, obwohl der Rekurs vollständig in deutscher Sprache eingebracht worden war.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <blockquote> <p>„Ich bin empört“, erklärte Rechtsanwalt <b>Nicola Canestrini</b> nach der Verhandlung. „Entweder kennt das Regierungskommissariat die seit Jahrzehnten geltenden Sprachbestimmungen nicht, wonach Schriftsätze in jener Sprache abzufassen sind, die der Rekurssteller gewählt hat – hier eindeutig Deutsch -, oder dieses Recht wird bewusst ignoriert. Deshalb haben wir ausdrücklich die Nichtigkeit eingewendet.“</p> </blockquote> <p>Canestrini erinnerte daran, dass die Sprachregelungen in Südtirol „keine folkloristische Besonderheit“, sondern Ausdruck eines verfassungsrechtlich und völkerrechtlich abgesicherten Minderheitenschutzes seien.</p> <p>Das Gericht entschied heute, keine weitere Beweisaufnahme zuzulassen. Nach Auffassung des Friedensrichters seien von Seiten der Rekursstellerin bereits umfassende Unterlagen, technische Ausführungen und wissenschaftliche Nachweise eingebracht worden.</p> <p>Die Verhandlung wurde auf den <b>14. Oktober 2026 um 11.45 Uhr</b> zur Urteilsverkündung vertagt.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Im Gerichtssaal anwesend war auch der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, <b>Mjr. Christoph Schmid</b>. Er erklärte nach der Verhandlung:</p> <blockquote> <p>„TIROL ist kein Vergehen – TIROL ist unsere Heimat. Das Wort bezeichnet die historische und geografische Heimat unseres Landes. Es ist keine Werbung, kein Propagandaplakat und kein Verkehrszeichen, sondern Ausdruck unserer Kultur und Identität. Wer einen Schriftzug auf einer privaten Wiese mit der Straßenverkehrsordnung ahndet, betreibt der Sache nach Zensur. Wir vertrauen darauf, dass das Friedensgericht diese Angelegenheit im Sinne der Grundrechte entscheidet.“</p> </blockquote> <p>Der Südtiroler Schützenbund bekräftigt seine Unterstützung für die betroffene Grundbesitzerin. Der Fall habe längst grundsätzliche Bedeutung erlangt: Es gehe nicht nur um eine Verwaltungsstrafe von 430 Euro, sondern um die Frage, ob kulturelle und identitäre Ausdrucksformen unter dem Vorwand verkehrsrechtlicher Bestimmungen sanktioniert werden dürfen.</p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/27/verwaltungsstrafe-gegen-tirol-schriftzug-urteil-am-14-oktober/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/27/verwaltungsstrafe-gegen-tirol-schriftzug-urteil-am-14-oktober/</a></p> </div> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Schriftzug „TIROL“ in Vintl – Rekurs gegen die Verwaltungsstrafe</title>
<link>https://republics.blog/1482-schriftzug-tirol-in-vintl-rekurs-gegen-die-verwaltungsstrafe.html</link>
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<guid>1482</guid>
<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:43:56 +0000</pubDate>
<category>native-yes</category>

<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <h2>Der Südtiroler Schützenbund steht hinter der bestraften Bäuerin</h2> <p><b>Die Verteidigung rügt unter anderem einen unzulässigen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Die Verhandlung findet am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 10.10 Uhr vor dem Friedensgericht Brixen statt.</b></p> <p><b>BOZEN/VINTL – Gegen die Verwaltungsstrafe von 430 Euro, welche die Carabinieri-Station Vintl einer Landwirtin wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf ihrer Wiese auferlegt haben, ist Rekurs eingebracht worden. Die Beschwerde nach Art. 204-bis der Straßenverkehrsordnung wurde von Rechtsanwalt Nicola Canestrini beim Friedensgericht Brixen eingereicht.</b></p> <p>Der Südtiroler Schützenbund, der sich von Anfang an hinter die Grundbesitzerin gestellt hat, begrüßt, dass die Angelegenheit nun einer gerichtlichen Klärung zugeführt wird. Beanstandet worden war ein mattroter Schriftzug aus rund 2 Meter hohen Buchstaben, der auf einer Wiese des Hofes angebracht ist – also auf Privatgrund, etwa 60 Meter von der Staatsstraße SS49 entfernt. Vorgeworfen wird ein Verstoß gegen Art. 23 der Straßenverkehrsordnung, jene Bestimmung, die Werbung und Propaganda entlang der Straßen regelt.</p> <p><b>Kein Werbeschild, keine Gefahr für den Verkehr</b></p> <p>In ihrer Beschwerde hält die Verteidigung zunächst fest, dass Art. 23 der Straßenverkehrsordnung schon dem Wortlaut nach nicht einschlägig ist. Die Norm trägt die Überschrift „Werbung auf Straßen und Fahrzeugen“ und untersagt Schilder, Plakate und Werbeanlagen mit Werbe- oder Propagandazweck, die zugleich konkret geeignet sein müssen, die Verkehrssicherheit zu gefährden. Beim Wort „TIROL“ handle es sich aber weder um ein Schild noch um Werbung: Es nennt schlicht den Namen der historischen und geografischen Region, ohne Marke, Symbol oder kommerziellen Bezug.</p> <p>Ebenso wenig sei eine konkrete Gefahr für den Verkehr erkennbar. Der Schriftzug steht seitlich, auf einem schnurgeraden Straßenabschnitt ohne Kurven, Kreuzungen oder Verkehrszeichen; aus der Entfernung von 60 Metern wird er von den Vorbeifahrenden nur als wenige Zentimeter großes Element am Rande der Szene wahrgenommen. Bezeichnenderweise wurde die Strafe erst mehrere Tage nach dem Anbringen verhängt, und in der Zwischenzeit hat sich kein einziger Unfall ereignet – ein Umstand, der die behauptete Gefährlichkeit zusätzlich entkräftet.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <p><b>Im Kern eine Frage der Meinungsfreiheit – und der Zensur</b></p> <p>Über die straßenverkehrsrechtliche Ebene hinaus rügt die Verteidigung ausdrücklich einen unzulässigen Eingriff in die Meinungs- und Gedankenfreiheit, wie sie von Art. 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention und von Art. 21 der italienischen Verfassung geschützt wird. Der Verdacht liegt nahe, dass eine Bestimmung, die dem Schutz der Verkehrssicherheit dient, hier zweckentfremdet wurde, um einen kulturellen und identitären Ausdruck zu unterbinden. Dass es in Wahrheit nicht um den Verkehr, sondern um den politischen Gehalt geht, zeigt schon die mediale und politische Reaktion: So hatte der Landeshauptmann-Stellvertreter Marco Galateo den Schriftzug öffentlich als „Provokation“ bezeichnet.</p> <p><b>Die Verteidigung verweist zudem auf einen einschlägigen Präzedenzfall</b></p> <blockquote> <p>„In Desio war einem Imker für ein Pro-Palästina-Transparent dieselbe Strafe von 430 Euro nach Art. 23 der Straßenverkehrsordnung auferlegt worden – und kurz darauf wieder aufgehoben worden. Wo eine Norm mit anderem Schutzzweck dazu gebraucht wird, unliebsame Meinungen aus dem öffentlichen Raum zu drängen, ist rechtsstaatlich höchste Vorsicht geboten. Genau hier sehe ich den Kern des Falles – es geht nicht um ein Lineal an der Straße, sondern um die Frage, ob das Wort TIROL unter Berufung auf die Verkehrsordnung zensiert werden darf“, so Rechtsanwalt Canestrini.</p> </blockquote> <p><br></p> <p><b>Tirol ist kein Vergehen, Tirol ist unsere Heimat</b></p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/25/schriftzug-tirol-in-vintl-rekurs-gegen-die-verwaltungsstrafe/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/25/schriftzug-tirol-in-vintl-rekurs-gegen-die-verwaltungsstrafe/</a></p> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Alpenregionstreffen: Innsbruck fest in Schützenhand</title>
<link>https://republics.blog/1219-alpenregionstreffen-innsbruck-fest-in-schutzenhand.html</link>
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<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:30:33 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <h3><b>Ein starkes Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Alpenregion</b></h3> <p><b>INNSBRUCK</b> <b>– Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fand in Innsbruck das 28. Alpenregionstreffen der Schützen statt. Mehr als 12.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikanten und Gäste aus ganz Tirol und Bayern waren in die Landeshauptstadt Tirols gekommen.</b></p> <p>Unter dem Motto <b>„Miteinander für unsere Heimat“</b> wurde sichtbar, was die Alpenregion der Schützen seit Jahrzehnten trägt: Heimatbewusstsein, christliche Werte, Traditionspflege, Kameradschaft und der Wille, das gemeinsame Erbe auch in Zukunft lebendig zu halten.</p> <p><b>Rund 1.500 Schützen und Marketenderinnen aus dem Süden Tirols</b> nahmen an diesem großen Schützentreffen teil und setzten damit ein eindrucksvolles Zeichen der Treue zur Heimat, der gelebten Kameradschaft und der Verbundenheit über die heutigen Staatsgrenzen hinweg.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p><b>Der feierliche Auftakt</b> fand bereits am Samstagabend im Zentrum von Innsbruck statt: mit einem landesüblichen Empfang, der offiziellen Übergabe der Alpenregionsfahne und dem Hissen der Fahnen auf dem Landhausplatz. Anschließend folgten kurze Interviews mit den Ehrengästen, ehe der große Österreichische Zapfenstreich den würdigen Abschluss des Abends bildete. Dieser wurde unter Mitwirkung der Ehrenkompanie des Bataillons Innsbruck, der Musikkapelle Hötting, der Gebirgsschützenkompanie Garmisch, der Ehrenkompanie der Garde des Österreichischen Bundesheeres sowie der Militärmusik Tirol durchgeführt und verlieh dem Vorabend des Alpenregionstreffens einen besonders feierlichen Rahmen.</p> <p>Bereits der geschichtsträchtige Ort des <b>Festgottesdienstes</b> verlieh dem Treffen eine besondere Bedeutung. Am Bergisel, wo im Jahr 1809 Tiroler Freiheitskämpfer für Heimat und Freiheit einstanden, versammelten sich die Schützen der Alpenregion zur Heiligen Messe. Zelebriert wurde diese von Landeskurat Martin Ferner gemeinsam mit dem Abt des Stiftes Wilten, Schützenkurat Prälat Leopold Baumberger OPraem. Der Bergisel wurde damit einmal mehr zu einem Ort des Gedenkens, der Besinnung und der gemeinsamen Verpflichtung.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p><b>Der offizielle Empfang und Festakt im Bergiselstadion</b> unterstrich auch die politische Bedeutung dieses großen Treffens der Alpenregion. Nach der Meldung an den Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle erfolgte die Frontabschreitung mit den Ehrengästen. Neben Landeshauptmann und Euregio-Präsident Anton Mattle nahmen unter anderem Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti, Bayerns Staatsminister Florian Herrmann, Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner sowie der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck, Johannes Anzengruber, am Festakt teil. Auch sie machten durch ihre Anwesenheit deutlich, welchen Stellenwert die Schützen als tragende Säule von Heimatbewusstsein, Tradition und grenzüberschreitender Verbundenheit in der Europaregion Tirol einnehmen.</p> <p>Im Rahmen des Festaktes kamen zudem die Landeskommandanten der Schützenbünde sowie politische Vertreter zu Wort. Eine Videobotschaft von <b>Bundespräsident Alexander Van der Bellen</b> wurde eingespielt. Die Interviews mit den Landeskommandanten und Ehrengästen gaben dem Festakt zusätzlich einen feierlichen und zugleich zeitgemäßen Rahmen.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p><b>Nach dem Festakt marschierten die Formationen durch Innsbruck</b>. Die Route führte vom Bergisel über Wilten, die Triumphpforte und die Maria-Theresien-Straße zur Defilierung beim Alten Tiroler Landhaus, weiter durch die Herzog-Friedrich-Straße am Goldenen Dachl vorbei bis zur Messe Innsbruck. Gerade dieser Festmarsch durch das Herz der Tiroler Landeshauptstadt wurde für viele Teilnehmer und Zuschauer zu einem sichtbaren Bekenntnis zur Einheit der Alpenregion.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p><b>Der Südtiroler Schützenbund</b> war mit einer starken Abordnung vertreten. Die rund <b>1.500 Schützen und Marketenderinnen</b> aus den sieben Bezirken reihten sich würdig in das Gesamtbild ein und machten deutlich, dass der Süden Tirols ein unverzichtbarer Teil der Tiroler Schützenfamilie ist. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme zahlreicher junger Schützen und Marketenderinnen, die zeigten, dass das Schützenwesen nicht nur auf eine reiche Geschichte zurückblickt, sondern auch eine lebendige Zukunft hat.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Die Ehrenkompanie stellte die Schützenkompanie <b>„Hptm. Josef Vigil Schweiggl“ Kurtatsch</b>, gemeinsam mit der <b>Musikkapelle Kurtatsch</b>.</p> <p><b>Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid</b> zeigte sich erfreut über die starke Südtiroler Beteiligung:</p> <blockquote> <p>„Die zahlreiche Teilnahme unserer Schützen und Marketenderinnen aus dem Süden Tirols ist ein starkes Zeichen. Gerade in Innsbruck, der Landeshauptstadt Tirols, wird sichtbar, dass uns über die Unrechtsgrenze hinweg eine gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Kultur und eine gemeinsame Verantwortung für unsere Heimat verbinden. Das Alpenregionstreffen ist mehr als ein Fest – es ist ein Bekenntnis zu unseren Werten.“</p> </blockquote> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Ein besonderer Dank gilt dem Bund der Tiroler Schützenkompanien für die Organisation dieses großen Treffens sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ebenso dankt der Südtiroler Schützenbund allen Kompanien, Bataillonen, Bezirken, Marketenderinnen, Schützen, Musikanten und Begleitpersonen für ihre Teilnahme und ihr würdiges Auftreten.</p> <p>Das 28. Alpenregionstreffen in Innsbruck hat eindrucksvoll gezeigt: Die Schützen der Alpenregion stehen zusammen – in Treue fest zur Heimat, in Verantwortung für das Erbe der Vorfahren und im kameradschaftlichen Miteinander über die Unrechtsgrenze hinweg.</p> <p><b>Miteinander für unsere Heimat!</b></p> </div> </div> <p><br></p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/17/28-alpenregionstreffen-innsbruck/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/17/28-alpenregionstreffen-innsbruck/</a></p>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>35. Tiroler Landesjungschützenschießen</title>
<link>https://republics.blog/1220-35-tiroler-landesjungschutzenschiessen.html</link>
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<guid>1220</guid>
<pubDate>Tue, 12 May 2026 10:52:16 +0000</pubDate>
<category>native-yes</category>

<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <p><b>INZING/FLAURLING –</b><b> Am Freitag, den 8. Mai, und Samstag, den 9. Mai 2026, fand im Viertel Tirol Mitte das 35. Gesamt-Tiroler Landesjungschützenschießen statt. Austragungsorte waren die Schießstände der Schützenkompanien Inzing und Flaurling. Insgesamt 337 Jungschützen und Jungmarketenderinnen aus allen Landesteilen Tirols reisten mit ihren Betreuern an, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen.</b></p> <p>Geschossen wurde auf modernen digitalen Schießständen. Die Schützenkompanien Inzing und Flaurling, die Viertelführung Tirol Mitte sowie das Team der Jungschützenbetreuer und der Jugendleitung im Bund sorgten gemeinsam für einen hervorragend organisierten Bewerb. Maßgeblich beteiligt waren Landesjungschützenbetreuer Mjr. Rupert Usel, Viertel-Jungschützenbetreuer Lt. Klaus Mairoser und Viertel-Schießreferent Lt. Gerhard Mair.</p> <p>Neben dem sportlichen Wettbewerb wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Die Jugendlichen konnten Wissenswertes über die Tiroler Geschichte erfahren, Modellflugzeuge fliegen oder sich beim Riesendart versuchen.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Den würdigen Abschluss bildete der Festakt in Inzing. Nach dem Schützenempfang am Sportplatz folgten ein kurzer Festmarsch mit Defilierung durch die Gemeinde, eine Andacht sowie die feierliche Preisverteilung. Die Ehrenformationen stellten die Ehrenkompanie Inzing mit Hauptmann Ernst Markt sowie die Musikkapelle Inzing.</p> <p>Ein besonderer Dank galt den Jungschützenbetreuern, die mit ihrem Einsatz das ganze Jahr über einen wesentlichen Beitrag zur Jugendarbeit im Tiroler Schützenwesen leisten.</p> <p><b>Starke Ergebnisse und treffsichere Jugend</b></p> <p>Den Tagessieg holte sich Pia Ziegler aus dem Bataillon Hörtenberg. Mit 105,2 Ringen erzielte sie das beste Ergebnis des Tages und wurde damit Landes-Jungschützen-Siegerin. Beim Königsschuss setzte sich Stefan Trenkwalder aus dem Bataillon Innsbruck mit einem hervorragenden 18,2-Teiler durch und darf sich nun Schützenkönig nennen.</p> <p>In der Mannschaftswertung triumphierte erneut das Bataillon Hörtenberg mit 517,2 Ringen vor dem Bataillon Lienzer Talboden und dem Bataillon Schwaz. Besonders beeindruckend war die Leistung der Inzinger Jungschützen, die nicht nur maßgeblich zum Mannschaftssieg des Bataillons Hörtenberg beitrugen, sondern auch die Einzelwertung dominierten.</p> <p><b>Einzelwertung – Landes-Jungschützen-Sieger:</b></p> <ol> <li>Pia Ziegler, Bataillon Hörtenberg – 105,2 Ringe</li> <li>Florian Kugler, Bataillon Hörtenberg – 104,1 Ringe</li> <li>Chiara Niederkircher, Bataillon Hörtenberg – 103,7 Ringe</li> </ol> <p><b>Einzelwertung – Schützenkönig:</b></p> <ol> <li>Stefan Trenkwalder, Bataillon Innsbruck – 18,2 Teiler</li> <li>Markus Kollreider, Bataillon Oberland-Pustertal – 18,9 Teiler</li> <li>Angelika Darocca, Bezirk Süd-Tiroler Unterland – 28,3 Teiler</li> </ol> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p><b>Beste Mannschaft: Bataillon Hörtenberg, Gesamt 517,2 Ringe</b></p> <p>Pia Ziegler, Florian Kugler, Chiara Niederkircher, Silvio Beham und Anna Hörtnagl – alle von der Schützenkompanie Inzing – sicherten sich gemeinsam den Sieg in der Mannschaftswertung.</p> <p>Das 35. Gesamt-Tiroler Landesjungschützenschießen zeigte eindrucksvoll, dass die Jugend in Tirol mit Begeisterung, Können und Heimatverbundenheit in die Zukunft geht. Die Jungschützen und Jungmarketenderinnen bewiesen, dass Tradition und Gemeinschaft nicht nur bewahrt, sondern mit Leben erfüllt werden.</p> </div> </div> <div></div> <div></div> <div> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/11/35-tiroler-landesjungschuetzenschiessen/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/11/35-tiroler-landesjungschuetzenschiessen/</a></p> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>61. Bundesversammlung des Südtiroler Schützenbundes</title>
<link>https://republics.blog/1157-61-bundesversammlung-des-sudtiroler-schutzenbundes.html</link>
<pdalink>https://republics.blog/1157-61-bundesversammlung-des-sudtiroler-schutzenbundes.html</pdalink>
<guid>1157</guid>
<pubDate>Thu, 07 May 2026 08:34:21 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <h2><b>Landeskommandant Christoph Schmid kritisiert Autonomiereform, Olympia-Darstellung und politische Mutlosigkeit – Ehrenmajore ernannt</b></h2> <h3>Mit deutlichen Worten hat der Südtiroler Schützenbund bei seiner 61. Ordentlichen Bundesversammlung in Bozen mehr politische Führung, mehr Einsatz für die Einheit Tirols und eine unmissverständliche Verteidigung der Autonomie eingefordert. Landeskommandant Christoph Schmid sprach von einem Land, das zunehmend führungs- und orientierungslos wirke, während Bundesgeschäftsführer Egon Zemmer eine kämpferische Bilanz eines arbeitsreichen Schützenjahres zog.</h3> <p><b>BOZEN –</b><b> Am Samstag, den 18. April 2026, hielt der Südtiroler Schützenbund im Waltherhaus seine 61. Ordentliche Bundesversammlung ab. Im Mittelpunkt standen die politische Lage Südtirols, der Schutz der Autonomie, die Bedeutung des Ehrenamtes sowie der Rückblick auf ein intensives Vereinsjahr.</b></p> </div> </div> <div></div> <div></div> <div> <div> <p>Landeskommandant <b>Christoph Schmid</b> fand in seiner Grundsatzrede klare Worte. Südtirol leide zunehmend an fehlender Haltung, fehlender Richtung und mangelndem politischen Mut. Ein Land könne nicht auf Dauer verwaltet statt gestaltet werden, gerade eine Minderheit brauche Führungspersönlichkeiten, die Schutzmechanismen, Sprache und Identität entschlossen verteidigten. Besonders kritisch bewertete Schmid die aktuelle Diskussion um die Autonomiereform. Für eine Minderheit sei nichts „bloß technisch“, wenn dadurch Errungenschaften verwässert und zentrale Schutzinstrumente infrage gestellt würden.</p> <p>Scharf fiel auch die Kritik an Entwicklungen rund um die Olympischen Spiele aus. Es sei bezeichnend, dass der Schützenbund selbst darauf hinweisen musste, dass Südtirol nach außen vielfach nur mit „Anterselva“ und nicht mit <b>Antholz</b> dargestellt wurde. Schmid warnte davor, Sprache, Herkunft und Identität dem internationalen Marketing unterzuordnen. Ebenso mahnte er, Südtirol blicke politisch zu oft nach Rom und zu wenig nach Wien. Das Vaterland Österreich sei keine Randnotiz, sondern Teil von Geschichte, Rechtsgrundlage und Selbstverständnis des Landes.</p> <p>Der Südtiroler Schützenbund habe, so Schmid, im vergangenen Jahr wiederholt Missstände benannt, Fehlentwicklungen aufgezeigt und dort Haltung bewiesen, wo andere schwiegen. Die Schützen seien kein Randphänomen, sondern Teil der sozialen Mitte des Landes. Gerade deshalb forderte der Landeskommandant mit Nachdruck:</p> <blockquote> <p><b>„Dieses Land braucht wieder Führung. Dieses Land braucht wieder Orientierung. Dieses Land braucht wieder den Mut zur eigenen Identität.“</b></p> </blockquote> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <h2>Sozialbilanz</h2> <p>Auch der <b>Jahresbericht von Bundesgeschäftsführer Mjr. Egon Zemmer</b> zeichnete das Bild eines intensiven und fordernden Vereinsjahres. Der Südtiroler Schützenbund könne auf zahlreiche Veranstaltungen, Initiativen und klare Stellungnahmen zurückblicken. Allein im vergangenen Jahr bezog der Bund in rund <b>50 Stellungnahmen</b> klar Position zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Zemmer warnte vor einer schleichenden Verdrängung von Sprache und Identität, vor der Aufweichung zentraler Autonomieprinzipien und vor einem politischen Klima, in dem gewachsene Rechte allzu leichtfertig behandelt würden.</p> <p>Zu den Höhepunkten des abgelaufenen Jahres zählten unter anderem die <b>Andreas-Hofer-Gedenkfeiern in Mantua und Meran</b>, das <b>Kerschbaumer-Gedenken</b>, die Gedenkveranstaltung <b>„An der Front – 10 Jahre Gedenkkreuze“</b>, die Teilnahme an der <b>Schützenwallfahrt in Absam</b>, am <b>Großen Zapfenstreich zum Nationalfeiertag</b> sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen im ganzen Land. Diese Ereignisse seien, so Zemmer, kein Selbstzweck, sondern Ausdruck gelebter Identität, geschichtlicher Verantwortung und gemeinschaftlicher Verbundenheit.</p> <p>Breiten Raum nahm auch das Thema <b>Olympia und Tirol-Bewusstsein</b> ein. Der Schützenbund habe die Entwicklungen rund um die Sichtbarkeit Tirols bei den Olympischen Spielen klar kritisiert und mit eigenen Aktionen ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die Botschaft sei eindeutig gewesen: <b>„Tirol ist keine Randnotiz – Tirol ist unsere Identität.“</b> In diesem Zusammenhang verteidigte Zemmer auch die Aktion <b>„Grüß Gott in Tirol“</b> sowie den Rekurs gegen das Verfahren rund um die TIROL-Aufschrift. <b>„TIROL ist kein Vergehen, TIROL ist unsere Geschichte, TIROL ist unsere Heimat.“</b></p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Lage des <b>Ehrenamtes</b>. Der Schützenbund erneuerte seinen Appell an die Politik, endlich verlässliche rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Ohne funktionierende Voraussetzungen werde es das Ehrenamt, wie man es heute kenne, in Zukunft nicht mehr geben.</p> <p>Im Rahmen der Bundesversammlung berichteten zudem die Referenten über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr. <b>Jugendreferent Kuno Huber, Bundesmarketenderin Stephanie Mulser, Bundeschießreferent Manuel Facchini, Exerzierreferent Andreas Thoma, Medienreferent Federico Garbellini, Ladiner-Vertreter Emanuel Delmonego</b> sowie <b>Hubert Straudi</b> als Obmann des Herz-Jesu-Notfonds legten Rückblick auf ihre Arbeitsbereiche ab.</p> </div> </div> <div> <div></div> </div> <div> <div> <h2>Grußworte und Anerkennung</h2> <p>Grußworte an die Versammlung überbrachten unter anderem <b>Landeskommandant Thomas Saurer</b> vom Bund der Tiroler Schützenkompanien, <b>Senator Meinhard Durnwalder</b>, <b>René Mair</b> vom Südtiroler Theaterverband sowie <b>Ettore Facchinelli</b> vom Welschtiroler Schützenbund. Sie würdigten den Einsatz des Südtiroler Schützenbundes für Heimat, Brauchtum, Gemeinschaft und Zusammenhalt.</p> </div> </div> <div></div> <div></div> <div> <div> <h2>Ehrenmajore ernannt</h2> <p>Einen besonderen Höhepunkt bildete die Ernennung von <b>Efrem Oberlechner, Robert Ventir und Franzjosef Roner</b> zu <b>Ehrenmajore</b>. Damit würdigte die Bundesversammlung drei Persönlichkeiten, die das Schützenwesen über Jahrzehnte hinweg mit großem Einsatz, Verlässlichkeit und Verantwortung geprägt haben.</p> </div> </div> <div></div> <div></div> <div> <div> <h2>Feierlicher Auftakt</h2> <p>Bereits der Auftakt der Bundesversammlung war würdig und feierlich: Im <b>Bozner Dom</b> wurde ein Gottesdienst mit <b>Landeskurat Pater Christoph Waldner OT</b> gefeiert, musikalisch umrahmt von der <b>Musikkapelle Mareit</b>. Anschließend wurde am <b>Peter-Mayr-Denkmal</b> ein Kranz zum Gedenken an die verstorbenen Schützenkameraden und Marketenderinnen niedergelegt. Die Ehrenformation des <b>Schützenbezirks Südliches Wipptal</b> erwies den Verstorbenen mit einer Ehrensalve die letzte Ehre.</p> <p>Mit der Bundesversammlung setzte der Südtiroler Schützenbund ein deutliches Zeichen: Wer die Zukunft des Landes sichern wolle, müsse Heimat, Sprache, Glaube, Ehrenamt und die Einheit Tirols nicht nur verwalten, sondern entschlossen verteidigen.</p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/04/18/61-bundesversammlung-2026/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/04/18/61-bundesversammlung-2026/</a></p> </div> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Südtiroler Schützenbund beim Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen</title>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 10:40:27 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <p><b>TRAUNSTEIN – Am Sonntag, den 3. Mai 2026, fand in Traunstein der Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen statt. Auch der Südtiroler Schützenbund war bei diesem bedeutenden Festtag vertreten: Landeskommandant Christoph Schmid nahm mit einer Abordnung des SSB und der Bundesfahne an den Feierlichkeiten teil.</b></p> <p>Der Patronatstag gilt als das Hauptfest des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien und wird alljährlich am ersten Sonntag im Mai zu Ehren der Muttergottes, der Patrona Bavariae, begangen. Heuer stand Traunstein ganz im Zeichen dieses großen Festes, das Tausende Schützen, Marketenderinnen, Fahnenabordnungen, Musikanten und zahlreiche Ehrengäste zusammenführte.</p> <p>Ausrichter war die Gebirgsschützenkompanie Traunstein, die im Jahr 2026 zugleich den 40. Jahrestag ihrer Wiedergründung begeht. Die Stadt Traunstein wurde damit für einen Tag zum eindrucksvollen Mittelpunkt gelebten Schützenwesens, bayerischer Traditionspflege und grenzüberschreitender Kameradschaft.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <p>Bereits am Vormittag formierten sich die teilnehmenden Kompanien zum Kirchenzug. Der Zug führte vom Festplatz an der Siegsdorfer Straße durch die Stadt bis in den Stadtpark, wo der feierliche Festgottesdienst stattfand. Im Anschluss daran bewegte sich der große Festzug durch die Traunsteiner Stadtgassen zurück in Richtung Festzelt. Rund 4.000 Schützen und Marketenderinnen prägten dabei das farbenprächtige Bild in der Stadt.</p> <p>Ein besonderer Blickfang war auch die Bundesfahne des Südtiroler Schützenbundes, die bei der Defilierung durch die Traunsteiner Stadtgassen mitgetragen wurde. Gemeinsam mit Landeskommandant Christoph Schmid setzte die Südtiroler Abordnung damit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den bayerischen Gebirgsschützen.</p> <p>Gerade die Teilnahme am Patronatstag macht deutlich, wie eng die Schützenbünde im Alpenraum miteinander verbunden sind. Bayern, Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol teilen nicht nur eine lange Geschichte des Schützenwesens, sondern auch gemeinsame Werte: Treue zur Heimat, Pflege von Glaube und Brauchtum, Verantwortung für die Gemeinschaft sowie die Weitergabe gewachsener Traditionen an die kommenden Generationen.</p> <p>Landeskommandant Christoph Schmid zeigte sich erfreut über die herzliche Aufnahme in Traunstein und über das eindrucksvolle Gesamtbild dieses Festtages.</p> <p>„Der Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen ist ein starkes Bekenntnis zu Heimat, Glaube und gewachsener Tradition. Es ist uns eine Ehre, mit unserer Bundesfahne daran teilzunehmen und damit die Freundschaft zwischen den bayerischen und Südtiroler Schützen sichtbar zu machen“, so Schmid.</p> <p></p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/05/05/suedtiroler-schuetzenbund-beim-patronatstag-der-bayerischen-gebirgsschuetzen/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/05/05/suedtiroler-schuetzenbund-beim-patronatstag-der-bayerischen-gebirgsschuetzen/</a></p> <p><br></p> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Franz-Innerhofer-Gedenkfeier: „Erinnerung ist auch Auftrag“</title>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 12:03:59 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <p><b>MARLING – Mit einer würdigen Gedenkfeier hat die Schützenkompanie Marling am 24. April 2026 gemeinsam mit zahlreichen Schützen und Marketenderinnen aus nah und fern an den 105. Todestag des Marlinger Lehrers Franz Innerhofer erinnert, der am Bozner Blutsonntag von Faschisten erschossen wurde.</b></p> <p><b></b></p> <p>Angeführt wurde die Feier von <b>Landeskommandant Christoph Schmid</b>, Bezirksmajor Hannes Holzner und dem Marlinger Schützenhauptmann Markus Kaserer. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, Bürgermeister Felix Lanpacher sowie die Landtagsabgeordneten Harald Stauder und Andreas Leiter Reber. Auch die Musikkapelle Marling verlieh der Gedenkveranstaltung einen würdigen Rahmen.</p> <p>Im Mittelpunkt der Feier stand das ehrende Gedenken an einen Mann, der durch seine Zivilcourage und seinen Mut bis heute Vorbild ist. In der Messfeier am Kirchplatz hob Landeskurat P. Christoph Waldner OT hervor, dass sich Franz Innerhofer einst schützend vor einen Buben gestellt und dies mit seinem Leben bezahlt habe. Gerade darin liege seine Größe: Trotz seines gewaltsamen Todes habe er moralisch die Oberhand behalten, weil er für andere eingestanden sei.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Bewegende Worte fand auch Veronika Wetzel, eine Urenkelin Franz Innerhofers. Sie bezeichnete ihren Vorfahren als Symbol für Zivilcourage und Widerstand gegen Gewalt. Zugleich erinnerte sie an das schwere Schicksal ihrer Urgroßmutter Maria Pöder, deren erster Mann im Ersten Weltkrieg fiel und deren zweiter Mann – Franz Innerhofer – am Bozner Blutsonntag ermordet wurde. Nur wenige Wochen zuvor hatte sie die gemeinsame Tochter zur Welt gebracht.</p> <p>Die Gedenkrede hielt <b>Altlandeshauptmann Luis Durnwalder</b>. Er betonte die Bedeutung, junge Menschen in die Erinnerungskultur einzubinden: Man dürfe nicht nur die Helden der Vergangenheit suchen, sondern müsse auch an jene denken, die heute und morgen Verantwortung übernehmen. Die Erinnerung an Franz Innerhofer sei daher nicht nur Rückblick, sondern auch Auftrag für die Zukunft.</p> <p>Mit der Gedenkfeier setzten die Schützenkompanie Marling gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft erneut ein starkes Zeichen gegen das Vergessen. Die Erinnerung an Franz Innerhofer bleibt Mahnung und Verpflichtung zugleich: für Menschlichkeit, Mut und den Einsatz gegen Gewalt und Unrecht.</p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/04/30/franz-innerhofer-gedenkfeier-erinnerung-ist-auch-auftrag/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/04/30/franz-innerhofer-gedenkfeier-erinnerung-ist-auch-auftrag/</a></p> </div> </div>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Schützen trauern um Hauptmann Franz Winkler</title>
<link>https://republics.blog/1154-schutzen-trauern-um-hauptmann-franz-winkler.html</link>
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<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 18:46:12 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>BOZEN/WANGEN – Mit tiefer Trauer nimmt der Südtiroler Schützenbund Abschied von Schützenhauptmann Franz Winkler, der am 23. April 2026 im Alter von 70 Jahren infolge eines tragischen Unfalls verstorben ist.</b></p> <p>Franz Winkler wurde am 8. Juni 1955 geboren und wuchs auf dem Baumannhof in Wangen auf. Von Beruf war er Elektriker; darüber hinaus war er als leidenschaftlicher Bastler und geschickter Heimwerker bekannt. Wer ihn kannte, schätzte ihn als lebensfrohen, geselligen und hilfsbereiten Menschen, der stets für gute Stimmung sorgte und im Dorfleben von Wangen eine prägende Persönlichkeit war.</p> <p>Zur Schützenkompanie Wangen kam Franz Winkler erst später – als sogenannter „Spätzünder“, wie man im Schützenwesen sagt. Im Jahr 2015 trat er der Kompanie bei. Seine Begeisterung für das Schützenwesen, seine Verlässlichkeit und sein Einsatz für die Gemeinschaft blieben nicht lange unbemerkt: Bereits 2017 wurde er zum Oberleutnant gewählt, im Jahr 2020 übernahm er das Amt des Hauptmanns. In diesem Amt wurde er 2023 und auch heuer wieder bestätigt.</p> <blockquote> <p>„Der Südtiroler Schützenbund wird Hauptmann Franz Winkler ein ehrendes Andenken bewahren. Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Lebensgefährtin Barbara sowie allen Angehörigen, Freunden und Kameraden der Schützenkompanie Wangen“, erklärt Mjr. Christoph Schmid, Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes.</p> </blockquote> <p>Mit Franz Winkler verliert die Schützenkompanie Wangen einen engagierten Hauptmann, das Dorf einen geschätzten Mitbürger und der Südtiroler Schützenbund einen treuen Kameraden.</p> <p>Vergelt’s Gott, Franz, für dein Wirken in unseren Reihen. Ruhe in Frieden.</p> <p><b>Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, den 29. April, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus in Wangen statt. Der Rosenkranz wird am Dienstag, den 28. April, um 20.00 Uhr in der Vigiliuskapelle im Dorfzentrum von Wangen gebetet.</b></p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/04/27/schuetzen-trauern-um-hauptmann-franz-winkler/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/04/27/schuetzen-trauern-um-hauptmann-franz-winkler/</a></p>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Südtirol beim ICEC-Treffen in Nordirland</title>
<link>https://republics.blog/1158-sudtirol-beim-icec-treffen-in-nordirland.html</link>
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<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 15:45:01 +0000</pubDate>
<category>native-yes</category>

<content:encoded><![CDATA[<div> <div> <p><b>BOZEN/BELFAST</b> <b>– Vom 2. bis 5. April 2026 nahm die Bundesmarketenderin des Südtiroler Schützenbundes, Stephanie Mulser, in ihrer Funktion als offizielle Delegierte für Südtirol am Treffen der ICEC in Belfast teil.</b></p> <p>ICEC, die <i>International Commission of European Citizens</i>, ist ein europaweites Netzwerk, das sich mit Fragen der Demokratie, der Selbstbestimmung, der kulturellen Identität und der Rechte historischer Nationen und Volksgruppen befasst. Südtirol ist dort gemeinsam mit anderen europäischen Regionen und Volksgruppen vertreten.</p> <p>Beim internationalen Austausch kamen Vertreter verschiedener europäischer Volksgruppen zusammen, um sich über aktuelle politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen in ihren jeweiligen Heimatländern auszutauschen. Das Treffen begann im Westen von Belfast an der Falls Road, im traditionsreichen Pub-Restaurant <b>The Felons</b>, mit einer internen Sitzung der Delegierten. Der Ort ist eng mit der republikanischen Geschichte West Belfasts verbunden; seine Wurzeln reichen auf einen von republikanischen Ex-Gefangenen geprägten Verein zurück.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Im Anschluss daran verbrachten die Teilnehmer den Abend in gemeinsamer Runde. Gerade dieser persönliche Austausch über Ländergrenzen hinweg machte einmal mehr deutlich, wie wichtig die Pflege internationaler Kontakte für Volksgruppen und Minderheiten in Europa ist.</p> <p>Am folgenden Morgen stand im <b>James Connolly Centre</b> das Thema Sprache und Identität im Mittelpunkt. Dabei kam es auch zu einer Begegnung mit <b>Séanna Walsh</b>, der mit dem James Connolly Centre verbunden ist und selbst viele Jahre als politischer Gefangener inhaftiert war. In eindrucksvoller Weise wurde aufgezeigt, welche zentrale Rolle Sprache, kulturelles Selbstverständnis und geschichtliches Bewusstsein für den Fortbestand eines Volkes spielen.</p> <p>Im Anschluss führte ein Zeitzeuge durch den Westen der Stadt und zeigte jene Orte, die bis heute eng mit der Zeit der <b>Troubles</b>, also des Nordirland-Konflikts, verbunden sind. Dabei erhielten die Teilnehmer unmittelbare Einblicke in ein bis heute sichtbares Kapitel europäischer Zeitgeschichte. Besucht wurden unter anderem bekannte Wandbilder, darunter auch jenes von <b>Bobby Sands</b>, sowie die bis heute bestehende Friedensmauer, die verschiedene Stadtteile voneinander trennt.</p> </div> </div> <div></div> <div> <div></div> </div> <div></div> <div> <div> <p>Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthalts war die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung zum <b>Osteraufstand von 1916</b>, dessen <b>110. Jahrestag</b> in diesem Jahr in Irland vielfach begangen wurde. Die Gedenkfeiern erinnerten an die Opfer und an die historische Bedeutung dieses Aufstands für den irischen Freiheitskampf.</p> <p>Für Stephanie Mulser war das Treffen in Belfast eine wertvolle Gelegenheit, Südtirol auf internationaler Ebene zu vertreten und zugleich neue Eindrücke aus dem Austausch mit anderen europäischen Volksgruppen mitzunehmen. Gerade in einer Zeit, in der Fragen der Identität, der Sprache und des Selbstbestimmungsrechts vielerorts wieder an Bedeutung gewinnen, sind solche Begegnungen von besonderem Wert.</p> <p><a href="https://schuetzen.com/2026/04/17/suedtirol-beim-icec-treffen-in-nordirland/" rel="external noopener">https://schuetzen.com/2026/04/17/suedtirol-beim-icec-treffen-in-nordirland/</a></p> </div> </div>]]></content:encoded>
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