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<title>Südtiroler Heimatbund - Sapienti sat</title>
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<title>Freiheitskämpfer Hartung kein Rechtsextremist -Waffentransport in der Europaregion Tirol endlich freigeben</title>
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<pubDate>Fri, 22 May 2026 10:22:40 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>Beim Alpenregionsfest der Schützen am vergangenen Wochenende am Bergisel hatte der Landeskommandant des Bundes der Tiroler Schützen Thomas Saurer den Wunsch vorgetragen, zu dem nächsten Treffen in zwei Jahren in Pinzolo in Welschtirol mit den historischen Waffen ausrücken zu können.</b></p> <p><b><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Dr.-Erhard-Hartung-Buchvorstellung-2020-702x336.jpg" alt=""></b></p> <p>Landeshauptmann Kompatscher verwies darauf, dass er den italienischen Innenminister schon fast soweit gehabt habe, ein entsprechendes Dekret zu unterschreiben. Doch dann habe es die völlig unerklärliche und unverständliche Einladung eines in rechtsextremen Kreisen sattsam bekannten als Redner zu einer Kerschbaumer-Gedenkfeier gegeben. Kompatscher sagte wörtlich: “Ich habe ordentlich Feuer löschen müssen und erklären, dass die Schützen eben nicht irgendwie rechtsextrem sind.</p> <p>Diese Aussagen zum Gedenkredner Dr. Erhard Hartung bei der Kerschbaumer- Gedenkfeier 2024 sind falsch und fußen wahrscheinlich auf gezielte Falschinformationen von Urzí und anderen Neufaschisten.<br>So hielt der vormalige österreichische Finanzminister Dr. Herbert Salcher in einem an Dr. Hartung gerichteten persönlichen Schreiben vom 12.01.1995 fest, er müsse als ehemaliger Landesvorsitzender der Tiroler SPÖ und zeitweises Vorstandsmitglied des Berg-Isel-Bundes doch „deutlich zum Ausdruck bringen, daß auf das Selbstbestimmungsrecht gerichtete SüdtirolAktivitäten überhaupt nichts mit Neonazismus oder Rechtsextremismus zu tun haben.</p> <p>Verständlicherweise äußert sich die italienische Propaganda, die ein völkerrechtliches Unrecht rechtfertigen muß, in dieser Frage anders.“ Aus seinerzeit gegebenem Anlass hatte sich auch der damalige nordrhein-westfälische Innenminister und stellvertretende Regierungschef Dr. Herbert Schnoor (SPD) dazu geäußert. Schnoor teilte dem Rektor der Universität Düsseldorf, Gert Kaiser, an deren Klinik der Anästhesist Hartung tätig war, auf Rektoratsanfrage nämlich amtlich mit, dass Hartung stets zu einer friedlichen Lösung des Südtirol-Konflikts aufgerufen habe.</p> <p>Aus Schnoors Schreiben ist hervorzuheben, dass sich die von Hartung geleitete „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“ für eine „friedlich anzustrebende Landeseinheit nach dem Muster der Deutschen Wiedervereinigung“ ausspreche und daher nicht als rechtsextremistisch einzustufen sei. „Mir und den beteiligten Ämtern für Verfassungsschutz liegen keine Erkenntnisse vor, die es heute rechtfertigen würden, Herrn Dr. Hartung rechtsextremistische Bestrebungen anzulasten“, hielt Minister Dr. Schnoor in seinem Schreiben (Aktenzeichen: VI A 2 – 4252.4/94) vom 01.11.1994 als wesentlich fest.</p> <p>Und das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster, wohin des Rektors Verlangen, Hartung aus der Heinrich-Heine-Universität zu entfernen, zur letztinstanzlichen Entscheidung vorlag, hatte in seinem Urteil 1996 festgestellt, dass Hartung „nicht rechtsradikal“ sei und deshalb auch „nicht von der Universität entfernt werden“ dürfe/könne. Infolgedessen lagen und liegen keinerlei Anhaltspunkte vor, die derlei Anwürfe rechtfertigen würden. Denn Hartung wird in den dafür zuständigen österreichischen und deutschen Behörden/Dienststellen weder unter derlei Attribuierung geführt, noch scheint er darunter auf.</p> <p>Die immer wieder – oftmals unter Berufung auf das „Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstands“ (DÖW) – perpetuierte politischmediale Verunglimpfung der Person Univ.-Prof. Dr. Hartung, wäre sowohl presse-, als auch zivilrechtlich klagbar.</p> <p>Die fehlende Unterschrift für den freien Waffentransport ist viel wahrscheinlicher einem zaghaften Landeshauptmann zuzuschreiben, der nicht imstande ist, klare Rechte für die Europaregion Tirol einzufordern, zu der auch der ungehinderte Transport traditioneller Waffen gehören sollte!</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/freiheitskaempfer-hartung-kein-rechtsextremist-waffentransport-in-der-europaregion-tirol-endlich-freigeben/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/freiheitskaempfer-hartung-kein-rechtsextremist-waffentransport-in-der-europaregion-tirol-endlich-freigeben/</a></p>]]></content:encoded>
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<title>Heimatbund und Risveglio Tirolese, Gedankenaustausch in Bozen</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 14:03:22 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<header> <div><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Treffen-mit-Risveglio-Tirolese-2026.jpg" title="Heimatbund und Risveglio Tirolese, Gedankenaustausch in Bozen" rel="external noopener"><img width="702" height="336" src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Treffen-mit-Risveglio-Tirolese-2026-702x336.jpg" alt="" title="Heimatbund und Risveglio Tirolese, Gedankenaustausch in Bozen" srcset="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Treffen-mit-Risveglio-Tirolese-2026-702x336.jpg 702w, https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Treffen-mit-Risveglio-Tirolese-2026-1078x516.jpg 1078w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px"></a></div> </header> <div> <p><b>Auf Einladung des Südtiroler Heimatbundes reiste eine Delegation von Risveglio Tirolese am Samstag, den 9. Mai, nach Bozen, um die BAS-Ausstellung über die sechziger Jahre in der Laubengasse zu besuchen und um Gespräche mit dem SHB zu führen.</b></p> <p>SHB-Obmann Roland Lang stellte den Heimatbund vor: Der Südtiroler Heimatbund (SHB) ist eine Unabhängigkeitsorganisation, die sich für das Selbstbestimmungsrecht Südtirols und engere Beziehungen zu Österreich einsetzt. Aktivitäten: Er engagiert sich aktiv für ehemalige Aktivisten der 1950er und 1960er Jahre und organisiert Gedenkveranstaltungen, beispielsweise für Sepp Kerschbaumer. Kampagnen: Der Verein macht durch Plakataktionen auf historische Ereignisse aufmerksam, darunter die Teilung Tirols und die Forderung nach doppelter Staatsbürgerschaft. Zuletzt wandte er sich auch gegen die Reform des Pakets, die er als Verlust von Rechten für die Südtiroler ansieht.</p> <p>Ein Zusammenschluss identitätsbewußter und heimatverbundener Denker und Akteure für die Wiedergeburt Trentino/Südtirols ist Risveglio Tirolese (RT). Wir Mitglieder von Risveglio Tirolese, so der Präsident Franco Beber, sind eine Gruppe von Menschen aus verschiedenen Teilen von Trentino/Südtirols mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen, denen der Erhalt unserer Heimat zwischen Salurn und Ala sehr am Herzen liegt. Wir glauben fest an die Möglichkeit, unsere Heimat im Tiroler Geist wiederzubeleben – für eine bessere Zukunft unserer Kinder und der kommenden Generationen. Wir möchten auch die weitere Aufwertung der Minderheitensprachen Zimbrisch in Lusern, Fersentalerisch im Fersental sowie Ladinisch im Fassatal und deren Verbreitung erreichen.</p> <p>Historischer Kontext der BAS-Ausstellung: Sie konzentriert sich auf die Ereignisse ab 1918 und insbesondere auf die Feuernacht, die Opfer und Folter der 1960er Jahre bis hin zum zweiten Autonomiestatut und erinnert an alle am Konflikt Beteiligten, der mit der Zerreißung des historischen Tirols und der damit verbundenen unfreiwilligen Angliederung des Gebietes vom Brenner bis Ala an Italien begann.</p> <p>Die Gäste lauschten aufmerksam den Ausführungen von Dr. Cristian Kollmann, stellten Fragen und zeigten großes Interesse an den historischen Fakten. Dabei fiel auch der Name von Livio Pergol aus Lavis, der damals von den Carabinieri schwer gefoltert wurde.</p> <p>Nach der Führung tauschten die Beteiligten aus verschiedenen Perspektiven Gedanken über die mögliche Zukunft der Beziehungen zwischen Trient und Bozen aus, die durch eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte verbunden, aber durch die Nationalismen des letzten Jahrhunderts tief gespalten sind.</p> <p>Photo: V. L. n. R.: SHB-Ausschussmitglied Marcello Delucca, SHB-Obmannstellvertreter Meinrad Berger, SHB-Obmann Roland Lang, R. T. Präsident Franco Beber, R. T. Sprecher Paolo Monti, R. T. Ausschussmitglied Alessandro Gaiotto und R. T. Vizepräsident Fabrizio Leonardi.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-und-risveglio-tirolese-gedankenaustausch-in-bozen/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-und-risveglio-tirolese-gedankenaustausch-in-bozen/</a></p> </div>]]></content:encoded>
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<title>Autonomieaufweichung in Kraft getreten</title>
<link>https://republics.blog/1217-autonomieaufweichung-in-kraft-getreten.html</link>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 12:21:27 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<header> <div><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Roland-Lang-SHB.jpg" title="Autonomieaufweichung in Kraft getreten" rel="external noopener"><img width="702" height="336" src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Roland-Lang-SHB-702x336.jpg" alt="" title="Autonomieaufweichung in Kraft getreten" srcset="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Roland-Lang-SHB-702x336.jpg 702w, https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/Roland-Lang-SHB-1078x516.jpg 1078w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px"></a></div> <div></div> </header> <div> <p><b>Urzí und seine Neufaschisten haben es geschafft!</b></p> <p><b>Mit der heutigen zweiten Abstimmung im Senat ist die sogenannte Autonomiereform genehmigt. An diesem 13. Mai sind damit wichtige Grundsteine zum Schutz der deutschen und ladinischen Minderheit, für deren Festschreibung Magnago, Benedikter und viele andere in der SVP gekämpft haben, endgültig gelöscht bzw. aufgeweicht worden.</b></p> <p>Trotz Warnungen von kompetenter Seite, so warnte Verfassungsrechtler Prof. Peter Hilpold „Die völkerrechtliche Absicherung wird durch eine weitgehend wertlose Einvernehmensklausel verdrängt. Der Text ist gegenüber dem Entwurf von 2024 erheblich abgeschwächt.“, und Rechtsanwalt Paolo Gobbato „Ein neuer Artikel 2, der die Südtirol-Autonomie aufwertet, fehlt vollständig. Im Gegenteil: Die zentrale Rolle des nationalen Interesses bleibt bestehen.“</p> <p>Den Südtirolern wurde das Ganze als Verbesserung und Reform der Autonomie verkauft. Es wird sich aber in den nächsten Jahren und bei politischen Wahlen herausstellen, welche Verzichtspolitik zur Freude der Neofaschisten Kompatscher und Co. eingegangen ist.</p> <p>Wer nur 2 Jahre in Südtirol lebt, darf künftig mitwählen – egal ob Italiener oder Ausländer mit italienischer Staatsbürgerschaft nicht-deutscher Muttersprache. Dies gefährdet den Erhalt der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol. Alfons Benedikter wusste sehr wohl, warum er eine 4-jährige Ansässigkeit forderte und eine bevorstehende massive Einwanderung von außerhalb der EU vorausgesehen hat.</p> <p>Südtirol wird immer mehr von inkompetenten Politikern regiert, die kein Gespür und keinen Bezug mehr zur Tiroler Identität besitzen. Es wurde nicht einmal versucht, Südtirol stärker abzusichern oder sinnvoll weiterzuentwickeln. Eine Reform, die uns geraubte Kompetenzen wiederherstellen sollte, opfert Grundlagen des Minderheitenschutzes und tauscht sie gegen zweitrangige Scheinzuständigkeiten.</p> <p>Wahrlich kein Grund zum Feiern!</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/autonomieaufweichung-in-kraft-getreten/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/autonomieaufweichung-in-kraft-getreten/</a></p> </div>]]></content:encoded>
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<title>SHB: Blumengruß für Kaiserin Zita</title>
<link>https://republics.blog/1148-shb-blumengruss-fur-kaiserin-zita.html</link>
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<pubDate>Sat, 02 May 2026 10:21:23 +0000</pubDate>
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<enclosure url="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-01_Die-Teilnehmer-am-Eingang-der-Zitakapelle-702x336.jpg" type="image/jpeg" />
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der diesjährige Kulturausflug des Südtiroler Heimatbundes war einer Busfahrt zu unserer Sprachvergangenheit gewidmet. In den 7 Gemeinden auf der Hochfläche von Asiago/ Slege verstarb 2016 der letzte zimbrisch/ tautsche Muttersprachler, somit ist die Sprache erst vor kurzem ausgestorben, so Reiseleiter Thomas Winnischhofer. Überrascht waren alle über die einsprachigen deutschen Straßennamen.</b></p> <p><b><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-01_Die-Teilnehmer-am-Eingang-der-Zitakapelle-702x336.jpg" alt=""></b></p> <p>In Roana/ Robaan erwartete uns im Museum über die zimbrisch-alt-deutsche Sprache und Kultur der 7 Gemeinen (museo della cultura e tradizione cimbra) der ehrenamtliche Mitarbeiter Flavio. Er erzählte uns die Geschichte der deutschen Siedler auf der Hochfläche von Asiago/Slege. Aus seinen Erklärungen war zu entnehmen, dass die sieben Gemeinden von 1310 bis 1807 eine weitgehend eigenständige deutsche Bauernrepublik war.</p> <p>Nach einem guten und üppigen Mittagessen besuchte die Reisegruppe das Wassermuseum Kaberlaba in Asiago/ Slege. Dort erfuhren die Teilnehmer, dass es auf der Hochebene ausgiebigen Niederschlag gibt, aber das Karstgestein das Wasser ungehindert versickern lässt. Ein Ziel der privaten Betreiber des Wassermuseums ist die Vermittlung von Wissen über Wasserressourcen aus wissenschaftlicher, historischer, sozialer und künstlerischer Perspektive. Weiters die Förderung und Verbreitung einer Kultur des Wassers als unverzichtbare Ressource und Gemeingut, nicht als Ware.</p> <p>Heimwärts stand noch der Besuch der Zitakapelle auf dem Vezzenapass auf dem Programm. Sie steht auf 1515 Metern Höhe am Weg, der zum Gipfel des Kleinen Mittagskofels führt. Erbaut wurde sie von den Soldaten des 10. Battalions aus der Steiermark, während des ersten Weltkrieges nach einem Projekt des Leutnants Kielmannsegg. In den Monaten zuvor war bereits ein kleiner Bergfriedhof für die gefallenen Soldaten angelegt worden. Die Namensgebung galt der neuen Kaiserin, Zita von Bourbon, der Frau von Karl I, der nach dem Tod von Kaiser Franz Josef (21. November 1916), seinem Großonkel, auf den Thron gestiegen war.</p> <p>Mit einem Blumengruß zollten die Teilnehmer der letzten österreichischen Kaiserin Zita und allen Gefallenen des 1. Weltkrieges ihren Dank für die Verteidigung Tirols.</p> <p>Mit vielen Informationen über die Geschichte der 7 Gemeinden reicher ging es dann Richtung Bozen heimwärts!</p> <p>Bild: Die Teilnehmer der Kulturfahrt mit Blumengruß am Eingang zur Zitakapelle.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/shb-blumengruss-fuer-kaiserin-zita/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/shb-blumengruss-fuer-kaiserin-zita/</a></p>]]></content:encoded>
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<title>Kranzniederlegung am faschistischen Internierungslager – Trauer um verunglückten Franz Winkler, SHB-Mitglied und lieber Freund</title>
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<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:02:59 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>Einen Kranz für die Internierten des KZ Campo Isarco, aber auch 2 Rosen mit schwarzer Trauerschleife für einen verlorenen Freund, so beging eine Delegation des SHB beim Gedenkstein in der Breienstraße in Blumau den sogenannten Tag der Befreiung.</b></p> <p><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/04/Gedenken-Tag-der-Befreiung-2026-702x336.jpeg" alt=""></p> <p>Noch fassungslos über den Tod von Franz Winkler aus Wangen, den wir alle gekannt und geschätzt haben, wollten wir hier zeigen, dass er unvergessen ist. Zwei Rosen, weiß und rot, legen wir hier nieder für unseren Franz. Möge er in Frieden ruhen, so SHB-Obmann Roland Lang.</p> <p>Das italienisch-faschistische Internierungslager in Blumau geriet bald nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit. Besonders die italienischen Politiker machten lieber auf das nazideutsche Durchgangslager in der Reschenstraße in Bozen aufmerksam, das natürlich weitaus brutaler und gewalttätiger war.</p> <p>Das von den Faschisten errichtete wurde in den amtlichen Papieren als Konzentrationslager (Campo di concentramento) bezeichnet. Zeitweise waren hier an die 3.000 Personen eingesperrt! Bewacht von 66 Scharfschützen, Stacheldraht, Schwarzhemden und tägliche Appelle keinen Zweifel aufkommen.</p> <p>Beide Orte sollten uns daran erinnern, welche Opfer notwendig waren, um zwei verbrecherische Regime niederzuringen. Diese Gedenkfeier und die beiden Publikationen „Italiens vergessenes Konzentrationslager Campo Isarco“ und „Tagebuch eines Wachsoldaten“ für deren Abfassung ich mich im Namen des Südtiroler Heimatbundes herzlich beim Autor Günther Rauch bedanke, sollen eine späte Würdigung dieser Freiheitskämpfer sein.</p> <p>Möge der zur Mahnung aufgestellte Gedenkstein uns stets daran erinnern, dass hier Menschen verschiedener Völker inhaftiert waren. Gerade jetzt, wo es an vielen Punkten der Erde brennt! Und außerdem eine Mahnung sein unsere Freiheit zu verteidigen.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/kranzniederlegung-am-faschistischen-internierungslager-trauer-um-verunglueckten-franz-winkler-shb-mitglied-und-lieber-freund/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/kranzniederlegung-am-faschistischen-internierungslager-trauer-um-verunglueckten-franz-winkler-shb-mitglied-und-lieber-freund/</a></p>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Heimatbund zu den Vorwürfen der SVP</title>
<link>https://republics.blog/1150-heimatbund-zu-den-vorwurfen-der-svp.html</link>
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<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 08:54:14 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wer die Wahrheit nicht hören will, der muss sie mit großen Worten bekämpfen. Es geht aber um unsere Heimat Südtirol, deshalb können wir zu den Vorwürfen der Südtiroler Volkspartei gegen die Aussagen des SHB nicht schweigen, so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes. So wie die SVP den Südtirolern vor Jahrzehnten das Bild der weltbesten Autonomie vorgaukelte, spricht sie jetzt bei der Autonomiereform großspurig von der „bedeutendsten Weiterentwicklung unseres Statuts seit Jahrzehnten“.</b></p> <p><b><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2018/04/Roland-Lang-Obmann-SHB.jpg" alt=""></b></p> <p>Dabei vergisst die Führung der SVP anscheinend, dass die Reform von den Neufaschisten in Rom und Bozen mitgetragen wird. Wer in Galateo und Urzí Freunde unserer Autonomie erkennt, der kann nur kurzsichtige Politik zu Lasten Südtirols betreiben.</p> <p>Bereits eine erste Analyse der Reform durch den Verfassungsrechtler Prof. Peter Hilpold bestätigte dies: „Die völkerrechtliche Absicherung wird durch eine weitgehend wertlose Einvernehmensklausel verdrängt. Der Text ist gegenüber dem Entwurf von 2024 erheblich abgeschwächt.“</p> <p>Auch der Rechtsanwalt Paolo Gobbato fand klare Worte: „Ein neuer Artikel 2, der die Südtirol-Autonomie aufwertet, fehlt vollständig. Im Gegenteil: Die zentrale Rolle des nationalen Interesses bleibt bestehen.“</p> <p>Fakt ist, dass Rom trotz der Einvernehmungsklausel immer das letzte Wort hat. Rom kann jederzeit gegen den Willen Südtirols handeln – einfach unter Berufung auf das „nationale Interesse“.</p> <p>Unser Recht auf Schutz durch Österreich wird untergraben. Minderheitenrechte werden zu „italienischen Angelegenheiten“ erklärt.</p> <p>Verschwiegen wird vielfach, dass mit der Reform jeder, der nur 2 Jahre in Südtirol lebt, künftig mitwählen darf– egal ob Italiener oder Ausländer mit italienischer Staatsbürgerschaft nicht-deutscher Muttersprache. Dies gefährdet den Erhalt der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol.</p> <p>Die im Autonomiekonvent von Hunderten von Bürgern erarbeiteten Vorschläge zur Reform unserer Autonomie wurden bei den Verhandlungen von Kompatscher mit Rom völlig ignoriert und bleiben in der Schublade.</p> <p>Wenn die Autonomiereform für Südtirol positiv wäre, würden wir gerne Beifall klatschen, so der SHB. Aber da es sich dabei um den Abbau wichtiger Minderheitenrechte handelt, können wir nicht schweigen und müssen warnen. Denn wer schweigt, scheint zuzustimmen, so Obmann Roland Lang abschließend.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-zu-den-vorwuerfen-der-svp/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-zu-den-vorwuerfen-der-svp/</a></p>]]></content:encoded>
</item><item>
<title>Heimatbund traf sich zur 48. Bundesversammlung</title>
<link>https://republics.blog/1151-heimatbund-traf-sich-zur-48-bundesversammlung.html</link>
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<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:06:07 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder und Freunde des Südtiroler Heimatbundes in St. Pauls zur 48. Bundesversammlung. Obmann Roland Lang eröffnete die Versammlung und begrüßt die Freiheitskämpfer, die Referenten sowie Hans Moser (Kassier des Andreas Hofer Bundes Tirol) und die Vertretung des AHB Deutschland.</p> <p>Bei der Gedenkminute erwähnt der Obmann namentlich die Freiheitskämpfer Andreas Ladurner und den beiden Puschtra Buibm Sepp Forer und Siegfried Steger, an deren Verabschiedung eine große Abordnung des Südtiroler Heimatbundes teilgenommen hat. Auch des Eucharestinerpaters Dr. Dr. Walter Marzari wurde wegen seiner Tiroler Einstellung gedacht.</p> <p>„Werte Bundesversammlung! 1969 kam es nach dem Widerstand der Südtiroler Freiheitskämpfer zum Südtirolpaket. Ohne die Freiheitskämpfer wäre es nie zustande gekommen. Auch Magnago erkannte auf der SVP-Landesversammlung von 1976 an, dass es ohne die Taten der Südtiroler Freiheitskämpfer nicht zu einem politischen Lösungsversuch durch das Südtirol-Paket gekommen wäre, erinnerte Lang an den Ursprung des Paketes.</p> <p>Hart ins Gericht ging Lang mit der sogenannte Autonomiereform, die Schutzbestimmungen für die österreichische Minderheit abbaut. Wenn schon hätten in einer Reform wichtige Themen wie der Schutz unserer Orts- und Flurnamen, Kompetenzen wie die Steuer- und Finanzhoheit, eine eigene Energie-Regulierungsbehörde oder autonome Befugnisse in relevanten Bereichen wie dem Rentensystem, sowie die Stärkung der Rechte unserer Volksgruppen verwirklicht werden müssen.</p> <p>Es wird nicht einmal versucht, Südtirol stärker abzusichern oder sinnvoll weiterzuentwickeln. Eine Reform, die uns geraubte Kompetenzen wiederherstellen soll, opfert Grundlagen des Minderheitenschutzes und tauscht sie gegen zweitrangige Scheinzuständigkeiten.</p> <p>Sprachwissenschaftler Dr. Cristian Kollmann begann sein Referat über den Talferpark mit den Ergebnissen seiner Recherche in verschiedenen Archiven, um Nachweise, Pläne, Zeichnungen und Fotos über der Entstehung des Parkes und geht bis ins 15. Jahrhundert zurück, wo er erste Zeichnungen über das Gebiet entlang des Flusses bei der Talferbrücke gefunden hat.</p> <p>Interessanterweise gibt es über die Errichtung des vielfach genannten „Glyzinientores“ keine Hinweise oder Fotografien, sehr wohl aber Nachweise über das errichtete Bauwerk, dem allmählichen Verfall nach dem 1. Weltkrieg bis hin zur Zerstörung des Tores im Zuge der faschistischen Umgestaltung des gesamten Bereiches um den Talferpark und den Abriss der historischen Gebäude.<br>Die Faschisten löschten alles Historische um den Park aus, errichteten das Siegesdenkmal und verlegten neue Straßen, entlang derer sie dann Gebäude im sogenannten neoklassizistischem Stil errichteten, welche heute noch das Bild des Bozner Stadtgebietes kennzeichnet, so Kollmann.</p> <p>Der Andreas Hofer Bund Deutschland wurde 1979 in München gegründet. Der heuer im März wieder bestätigte Obmann Hermann Unterkircher geht in seinem Referat auch auf die Vorgeschichte zur Gründung ein, von der „Volksbewegung Südtirol“ bis hin zum AHB Deutschland.</p> <p>Der AHB Deutschland finanziert sich vorwiegend aus Spenden und ist Herausgeber der Vereinszeitung „Bergfeuer“, die weltweit verschickt wird. Abschließend äußerte Obmann Unterkircher die Ansicht, dass es sehr wichtig ist, dass die Menschen in Bayern und in Deutschland über die eigentliche politische Situation in Südtirol aufgeklärt und informiert werden.</p> <p><b>Breite Zustimmung fand die Ehrung von Maya Mair. Sie wurde 1945 geboren und ist Zeugin einer für Südtirol äußerst sensiblen Zeit. So erlebte sie damals hautnah die 1945 vom italienischen Staat betriebene kolonialistische Einschüchterungspolitik des ‚Siamo in Italia!‘. Nach Sigmundskron 1957 engagierte sie sich für die Familien der Südtiroler Freiheitskämpfer. Sie pflegte Verbindungen zum BAS, wurde verhaftet und entwürdigenden Verhören durch Staatsanwalt Mario Martin in Bozen unterzogen. Ihre einjährige Haftzeit verbrachte sie mit Rosa Klotz und Lina Steger im Gefängnis von Bozen. Obmann Roland Lang und seine beiden Stellvertreter Meinrad Berger und Luis Pixner überreichten Maya für ihre Verdienste ein Geschenk. (Bild).</b></p> <p>Stefan Zelger ist Leitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit. In seinem Referat beginnt er mit dem Ziel der Südtiroler Freiheitskämpfer der 60er Jahre, die das „Los von Rom“ erreichen wollten und keine Autonomie. Leider werden die authentischen Stimmen der Freiheitskämpfer immer weniger.</p> <p>Aber die Beerdigung von Siegfried Steger war eine gewaltige Demonstration, dass nicht allen Südtirolern ihre Heimat und der Einsatz der Freiheitskämpfer egal ist und die Politik die SVP und Kompatscher betreiben, ein Verrat an den Männern ist, die damals ihr Leben für die Heimat eingesetzt haben.<br>Die Autonomie war damals ein Trostpflaster für Südtirol und gleichzeitig eine Versicherung, die nun leichtfertig von den regierenden Politikern aufgegeben und verkauft wird. Dass es um die angeblich weltbeste Autonomie nicht bestens bestellt ist, macht Stefan Zelger an 5 Punkten fest:</p> <p>Dem Gebrauch der deutschen Sprache in öffentlichen Ämtern, dem Sprachgruppenproporz im Gesundheitswesen, dem Zuzug von italienischen Ärzten, die Forderung nach einer gemischtsprachigen Schule und die Zuwanderung aus Italien und dem Ausland.</p> <p>Die Landesregierung von SVP und faschistischen Parteien sind keine Lösung sondern Teil des Problems für Südtirol. Trotzdem wird sich die Süd-Tiroler Freiheit weiter für das Land und seine Leute einsetzen. Sie ist besonders in den sozialen Medien präsent und erreicht so eine sehr große Reichweite und erhält ständig Rückmeldungen und Anregungen. Der Kampf um die Heimat geht weiter und soll im Sinne der Freiheitskämpfer weitergeführt werden, so Zelger abschließend.</p> <p>Nach einer regen Diskussion dankte der Obmann den Referenten für ihre Vorträge, den Anwesenden für die Teilnahme und mit der Landeshymne endete die 48. Bundesversammlung des SHB.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/04/Gut-besuchte-Bundesversammlung-des-SHB.jpeg" alt=""></p> <p><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/04/Geschenkuebergabe-Maya-Mayr-2026-scaled.jpeg" alt=""></p> <p><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/04/Das-Praesidium-der-Bundesversammlung-scaled.jpeg" alt=""></p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-traf-sich-zur-48-bundesversammlung/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/heimatbund-traf-sich-zur-48-bundesversammlung/</a></p>]]></content:encoded>
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<title>Welschtiroler Antifaschistin Clara Marchetti</title>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:36:18 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>SHB unterstützt Antrag im Trentiner Regionalrat</b><b>Der Antrag, den Representationssaal des Regionalrats nach Clara Marchetto (1911–1982) zu benennen, wird in der Sitzung des Regionalrats Trentino – Alto Adige Südtirol im April 2026 behandelt.</b></p> <p><b>Dieser von der PATT Regionalrätin Maria Bosin initiierte Vorschlag wurde von 36 Abgeordneten nahezu aller politischen Parteien unterzeichnet, mit Ausnahme der Vertreter der Fratelli d’Italia. </b></p> <p><b><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/04/Clara-Marchetto-656x336.jpg" alt=""></b></p> <p>Folgende Abgeordnete haben den Antrag unterzeichnet:</p> <p>Maria Bosin, Mario Tonina, Walter Kaswalder, Carlo Daldoss, Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer, Andrea de Bertolini, Mariachiara Franzoia, Sandro Repetto, Filippo Degasperi, Zeno Oberkofler, Magdalena Amhof, Waltraud Deeg, Franz Thomas Locher, Hubert Messner, Ulli Mair, Paola Demagri, Chiara Maule, Michele Malfer, Francesco Valduga, Roberto Stanchina, Christian Bianchi, Maria Elisabeth Rieder, Paul Köllensperger, Franz Ploner, Sven Knoll, Hannes Rabensteiner, Bernhard Zimmerhofer, Andreas Leiter Reber, Antonella Brunet, Eleonora Angeli, Claudio Cia, Stefania Segnana, Lucia Maestri, Andreas Colli, Rosmarie Pamer.</p> <p>Seit 2024 wurde die Bürgerinitiative der Kulturbewegung „Risveglio Tirolese“ zur Würdigung des Andenkens an die 1948 für die Partito Popolare Tirolese Trentino PPTT gewählte Regionalrätin Clara Marchetto fortgeführt. Clara Marchetto wurde aufgrund des Drucks ehemaliger Faschisten und Nationalisten (Piccoli und Odorizzi von der Democrazia Cristiana, Mitolo von der MSI u. a.) an der Ausübung eines öffentlichen Amtes gehindert.</p> <p>Grund dafür war Clara Marchettos lebenslange Haftstrafe, die ihr 1940 von einem faschistischen Sondertribunal auferlegt wurde, und ihre anschließende Befreiung aus dem Gefängnis in Perugia durch britische Truppen im Jahr 1944.</p> <p>Die „antifaschistische“ und „demokratische“ Italienische Republik verhaftete Clara Marchetto im Jahr 1949 und inhaftierte sie im selben Gefängnis in Perugia, nachdem ehemalige Faschisten, die sich als Demokraten ausgaben, sie aus ihrem gewählten Amt als Regionalrätin entfernt hatten.</p> <p>Der Südtiroler Heimatbund unterstützt den anhaltenden Einsatz der Identitätsbewegung „Risveglio Tirolese“, die die Initiative zur Erinnerung an und öffentlichen Anerkennung der Verdienste und Rolle der großen Autonomistin Clara Marchetto angestoßen hat.</p> <p>Unser Handeln, bei dem wir alle demokratischen Mittel einsetzen, fördert weiterhin den Respekt vor der Tiroler Identität. Die faschistischen Relikte, darunter die Benito Mussolini verliehenen Ehrenbürgerschaften zahlreicher Städte, haben ihre Daseinsberechtigung verloren. Die historische Wahrheit kommt endlich ans Licht, so Roland Lang und Marcello Delucca.</p> <p>Nella sessione di aprile 2026 del consiglio regionale Trentino-Alto Adige Südtirol verrà discussa la mozione che propone l’intitolazione della sala di rappresentanza della Regione a Clara Marchetto (1911-1982)</p> <p>Questa proposta, su iniziativa della consigliera regionale del PATT Maria Bosin, è stata sottoscritta da 36 consiglieri regionali di quasi tutti i partiti, esclusi i rappresentanti di Fratelli d’Italia.</p> <p>Hanno sottoscritto la mozione i consiglieri regionali Maria Bosin, Mario Tonina, Walter Kaswalder, Carlo Daldoss, Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer, Andrea de Bertolini, Mariachiara Franzoia, Sandro Repetto, Filippo Degasperi, Zeno Oberkofler, Magdalena Amhof, Waltraud Deeg, Franz Thomas Locher, Hubert Messner, Ulli Mair, Paola Demagri, Chiara Maule, Michele Malfer, Francesco Valduga, Roberto Stanchina, Christian Bianchi, Maria Elisabeth Rieder, Paul Köllensperger, Franz Ploner, Sven Knoll, Hannes Rabensteiner, Bernhard Zimmerhofer, Andreas Leiter Reber, Antonella Brunet, Eleonora Angeli, Claudio Cia, Stefania Segnana, Lucia Maestri, Andreas Colli, Rosmarie Pamer.</p> <p>Dal 2024 continua l’iniziativa del movimento culturale identitario „Risveglio Tirolese“ e di un gruppo di cittadini per dare riconoscimento alla memoria della consigliera regionale Clara Marchetto, eletta nel 1948 con il Partito Popolare Tirolese Trentino (PPTT).</p> <p>A Clara Marchetto fu impedito di esercitare il mandato politico dalle pressioni degli ex-fascisti e nazionalisti (Piccoli e Odorizzi della Democrazia Cristiana, Mitolo del MSI e altri).</p> <p>La causa era la condanna all’ergastolo di Clara Marchetto decisa dal tribunale speciale fascista nel 1940 e la successiva liberazione della prigioniera politica dal carcere di Perugia nel 1944 ad opera delle truppe inglesi.</p> <p>La repubblica italiana „antifascista“ e „democratica“ arrestava Clara Marchetto nel 1949 e la rinchiudeva nello stesso carcere di Perugia, dopo che gli ex-fascisti vestiti da democratici la avevano fatta decadere da consigliera regionale eletta.</p> <p>Il Südtiroler Heimatbund sostiene l’impegno costante del movimento identitario „Risveglio Tirolese“ che ha portato avanti l’iniziativa per ricordare e riconoscere pubblicamente i meriti e il ruolo della grande autonomista Clara Marchetto.</p> <p>La nostra azione, con tutti i mezzi democratici, continua a promuovere il rispetto dell’identità tirolese. I relitti fascisti, comprese le cittadinanze onorarie di molti comuni a Benito Mussolini, non hanno più ragione di esistere</p> <p>La verità storica finalmente sta emergendo.</p> <p>Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p>Marcello Delucca, Delegato del SHB per il Welschtirol</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/welschtiroler-antifaschistin-clara-marchetti/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/welschtiroler-antifaschistin-clara-marchetti/</a></p>]]></content:encoded>
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<title>Gemeinde Bozen: Wieder einsprachige Warn- und Hinweisschilder in der Reschenstraße</title>
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<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 13:44:32 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><b>Warum kontrolliert die Gemeinde Bozen nicht die Zweisprachigkeitsbestimmungen bei der Beschilderung der von ihr genehmigten Baustellen? So wurden </b><b>für die Renovierung einer Tankstelle in der Reschenstraße 18 wieder nur einsprachige Warn- und Hinweisschilder angebracht.</b></p> <p><b><img src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/03/Tankstelle-702x336.jpeg" alt=""></b></p> <p>Bauherr ist die ENILIVE SPA in Rom. Diese wird vielleicht nicht wissen, dass in Südtirol laut Autonomiestatut die Zweisprachigkeitspflicht vorgeschrieben ist. Da aber die Arbeiten bis 28. Juni, also weitere 15 Wochenandauern werden, sollte die Gemeinde unbedingt auf eine zweisprachige Beschilderung bestehen, wie sie ja auch vom Gesetz vorgeschrieben ist. Dabei ist laut Gesetz die deutsche Sprache in der gleichen Schriftgröße Pflicht!</p> <p>Auch eine Firma in Rom wie die ENILIVE müsste sich vor Baubeginn über die verschiedenen Vorschriften, zu der auch die Zweisprachigkeitspflicht gehört, informieren. Die diesbezüglichen Gesetze müssten selbstverständlich auch der Verantwortlichen der Bauarbeiten vor Ort, die ihr Büro in der Dreiheiligengasse 23 in Bozen hat, bestens bekannt sein.</p> <p>Der Südtiroler Heimatbund weist darauf hin, dass die Missachtung von Zweisprachigkeitsbestimmungen laut D.P.R. vom 15.07.1988 Nr. 574 strafbar ist. Der SHB hat bereits die Stadträtin für Mobilität, Frau Johanna Ramoser, über die einsprachigen Warnhinweise in Kenntnis gesetzt.</p> <p>Zudem wird der Südtiroler Heimatbund auch dem Regierungskommissariat eine Sachverhaltsdarstellung übermitteln und die Regierungskommissärin darum ersuchen, die vorgesehene Strafe im Höchstausmaß von 2.500 Euro auszustellen. Solange die Missachtung von Zweisprachigkeitsbestimmungen in Südtirol nicht entsprechend geahndet werden, wird sich sonst auch nichts ändern!</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/gemeinde-bozen-wieder-einsprachige-warn-und-hinweisschilder-in-der-reschenstrasse/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/gemeinde-bozen-wieder-einsprachige-warn-und-hinweisschilder-in-der-reschenstrasse/</a></p>]]></content:encoded>
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<title>Geschwister Scholl:Für das Recht, die eigene Meinung in der eigenen Sprache frei zu äußern!</title>
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<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 12:50:51 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<header> <div><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-21_Gedenken-Scholl-2026.jpg" title="Geschwister Scholl:Für das Recht, die eigene Meinung in der eigenen Sprache frei zu äußern!" rel="external noopener"><img width="702" height="336" src="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-21_Gedenken-Scholl-2026-702x336.jpg" alt="" title="Geschwister Scholl:Für das Recht, die eigene Meinung in der eigenen Sprache frei zu äußern!" srcset="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-21_Gedenken-Scholl-2026-702x336.jpg 702w, https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/wp/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-21_Gedenken-Scholl-2026-1078x516.jpg 1078w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px"></a></div> </header> <div> <p><b>Vor 13 Jahren hat die Gemeinde Bozen den Platz zwischen Romstraße und Triest Straße nach den Geschwistern Hans und Sophie Scholl benannt, die wegen ihrer Tätigkeit in der Widerstandsgruppe Weiße Rose gegen den Nationalsozialismus hingerichtet wurden. 2017 wurde dann endlich auch auf unser Drängen hin eine Stele im Park errichtet, die an die Geschwister Scholl und ihren Einsatz erinnert, so SHB-Obmann Roland Lang.</b></p> <p>Die „Weiße Rose“ hat auch einen Tirol-Bezug: Christoph Probst, geboren in Murnau in Bayern, kam im Herbst 1942 zum Medizinstudium nach Innsbruck. Hier wurde der 23-Jährige – seine Frau hatte gerade das dritte Kind geboren – am 19. Februar 1943 als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verhaftet.</p> <p>Die Geschichte der Geschwister Scholl hat für die Jugend in Südtirol eine besondere Relevanz, die über das allgemeine Gedenken hinausgeht. Hier treffen die Werte der Weißen Rose auf eine Region mit einer komplexen eigenen Geschichte zwischen Widerstand und Identität.</p> <p>Die zentralen Punkte, warum ihr Erbe gerade für Südtirol wichtig ist, sind die Parallelen zum Südtiroler Widerstand. In Südtirol gab es während der NS-Zeit und des Faschismus Widerstandskämpfer, wie zum Beispiel die Mitglieder des Andreas-Hofer-Bundes.</p> <p>Gemeinsame Werte: Genau wie die Weiße Rose setzten sich Südtiroler Widerstandskämpfer gegen die Unterdrückung der eigenen Kultur und gegen die NS-Ideologie ein.</p> <p>Das Gewissen: Für junge Südtiroler ist das Beispiel der Scholls eine Brücke, um den Mut der eigenen Vorfahren besser zu verstehen, die sich gegen den Faschismus und die „Option“ (die Umsiedlung unter den Nationalsozialisten) stellten.</p> <p>Die Bedeutung von Sprache und Freiheit: Die Weiße Rose nutzte das geschriebene Wort (Flugblätter), um Freiheit einzufordern. In der Geschichte Südtirols war die Unterdrückung der deutschen Sprache durch den Faschismus ein zentrales Trauma.</p> <p>Sophie und Hans Scholl stehen symbolisch für das Recht, die eigene Meinung in der eigenen Sprache frei zu äußern – ein Grundpfeiler der Südtiroler Autonomie heute.</p> <p>Die Geschwister Scholl lehren, dass Werte wichtiger sind als Grenzen. Sie zeigen, dass man Patriot sein kann (das „andere Deutschland“ liebt), ohne anderen Nationalitäten gegenüber hasserfüllt zu sein. Dies ist ein wichtiges Vorbild für ein friedliches Zusammenleben in einer Grenzregion. Deshalb können wir gewisse verantwortungslose Äußerungen eines Südtiroler Regierungsmitgliedes zu Tirol nur als überholten Nationalismus zurückweisen.</p> <p>Warum es heute für die Jugend in Südtirol aktuell bleibt: So die Zivilcourage im Alltag. In einer kleinen Gesellschaft wie Südtirol ist der soziale Druck oft hoch. Die Scholls inspirieren dazu, zur eigenen Meinung zu stehen, auch wenn sie unbequem ist.</p> <p>Der SHB hat wegen anderer Verpflichtungen (Andreas Hofer) bereits am Tag vor der Ermordung von Sophie Scholl, ihres Bruders Hans und Christoph Probst in ehrendem Gedenken an diese tapferen Jugendlichen Blumen an der Stele im Geschwister Scholl Platz in Bozen niedergelegt.</p> <p>Roland Lang<br>Obmann des Südtiroler Heimatbundes</p> <p><a href="https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/geschwister-schollfuer-das-recht-die-eigene-meinung-in-der-eigenen-sprache-frei-zu-aeussern/" rel="external noopener">https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/geschwister-schollfuer-das-recht-die-eigene-meinung-in-der-eigenen-sprache-frei-zu-aeussern/</a></p> </div>]]></content:encoded>
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